Malen mit dem GPS-Tracker

Lenny sagt: „San Francisco ist meine Leinwand."

Bilder mit dem GPS-Tracker in die Karten dieser Erde malen – ein aufwändiger aber oft sehr witziger Spaß, den Menschen weltweit betreiben. Diese Satellitenmaler nehmen dafür oftmals ganz schöne Strapazen auf sich. So wie zum Beispiel Andy Pardy, der vergangenen Sommer mehrere Monate lang durch Europa fuhr und mithilfe eines GPS-Trackers dabei STOP BREXIT ausbuchstabiert hat.

Einer, der das Ganze nun echt professionalisiert zu haben scheint, ist der US-Amerikaner Lenny Maughan aus San Francisco. Der gute Mann hat beim Joggen mittlerweile mindestens zwei Dutzend verschiedene GPS-Bilder „gemalt“, deren kreative Bandbreite von einem Glas Bier über den Umriss der Enterprise (die aus The Original Series) bis hin zu einem Porträt von Frida Kahlo reicht. Maughan laufmalt seine Bilder mit einer speziellen App, teilweise legt er dafür Marathon-Distanzen zurück.

Foto: Lenny Maughan

Bored Panda schreibt, Maughan sei etwa für das Kahlo-Porträt 46 Kilometer gelaufen und habe sechs Stunden gebraucht. Nachdem er die Strecke zu Hause penibel geplant hatte – denn ein falscher Abbieger und das Bild ist ruiniert. Lenny sagt: „San Fransico ist meine Leinwand.“

Foto: Lenny Maughan

Foto: Lenny Maughan

Seine „Arbeiten“ erinnern dabei sehr an die des Kanadiers Stephen Lund, der in seiner Heimatstadt Victoria mit seinem Fahrrad teils aberwitzige Figuren zusammenfährt:

Foto: Stephen Lund

pwe

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