Julien Bam kündigt Schließung seines Youtube-Kanals an

So ganz final ist das Ende aber natürlich nicht.
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Foto: dpa / Fotograf: Bernd Thissen

5,7 Millionen Menschen folgen derzeit dem Youtube-Kanal „Julien Bam“. Für viele von ihnen ist das neuste Video des 31-jährigen Aacheners ein herber Schlag: In dem am Samstag veröffentlichten Clip kündigt Julien an, seinen Hauptkanal zum Jahresende zu schließen. Als Gründe führt er unter anderem die hohe Arbeitsbelastung durch den Kanal, aber auch die Sorge um seine Gesundheit an. „Sieben Tage die Woche gab es für mich nichts anderes als Arbeit. Und ich meine keine Acht-Stunden-Tage, eher 18-Stunden-Tage. Wirklich mal abschalten ging nur, wenn der Körper mich gesundheitlich dazu gezwungen hat“, erzählt der Youtuber in dem 13-minütigen Video, das innerhalb von 24 Stunden bereits mehr als zwei Millionen Mal geklickt wurde. 

Aufgrund der hohen Belastung seien er und sein Team Anfang des Jahres dazu übergegangen, Videos nur noch im Zwei-Wochen-Takt zu veröffentlichen – allerdings nicht mit dem gewünschten Ergebnis. „Aber anstatt einen Gang runter zu fahren, haben wir nur das Potenzial gesehen, noch größere Geschichten zu erzählen. Ein Video erforderte plötzlich den Aufwand von drei Videos in noch weniger Zeit“, sagt Julien. Zuvor hatte er noch berichtet, dass ein Video bei ihm von der Idee bis zum fertigen Produkt zehn bis 14 Tage in Anspruch nehmen würde und sich deshalb schon lange nicht mehr finanziell rentieren würde. Der Druck, das Geld dann woanders wieder reinzuholen, sei entsprechend groß gewesen. 

Meine letzten Worte auf diesem Kanal I Julien Bam

Tatsächlich ist Julien Bam, der gebürtig Julien Zheng Zheng Kho Budorovits heißt, im aktuellen Ranking der meistabonniertesten Youtube-Kanäle in Deutschland auf Platz neun. In seinen aufwändig produzierten Videos geht es viel um Tanz und Musik, aber auch um Humor. Sein Zweitkanal Bulien Jam hat derzeit knapp 1,4 Millionen Abonnent*innen.

Und Youtube wäre nicht Youtube, wenn Julien Bam sich hier nicht doch noch eine Hintertür auflassen würde: Zum einen soll es auch auf „Julien Bam“ im Verlauf des kommenden Jahres noch drei große Videos geben, man wolle ja „mit einem Knall“ gehen. Und außerdem würde der Zweitkanal auch zukünftig befüllt werden. Dieser bekäme jetzt „ein bisschen mehr Aufmerksamkeit“. Tatsächlich wurde dort bereits wenige Stunden nach dem offiziellen Abschiedsvideo ein neues Video hochgeladen: In „Damnit, schwerer als ich dachte...“ liest Bam die Kommentare und Reaktionen auf sein Abschiedsvideo vor. Das Video hat bereits mehr als 300 000 Klicks. 

chha

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