Das Ding der Woche: Die Monobraue

Du schämst dich, weil deine Augenbrauen in der Mitte zusammenwachsen? Brauchst du nicht! Das heißt jetzt "Monobrow" und ist cool
mercedes-lauenstein

Der ironische Schnurrbart ist längst zum Massenaccessoire verkommen und wir haben schon ungewöhnlich lange keinen neuen Glitzerpartyhit auf dem Hiphausener Trendmarkt gesichtet. Umso erleichterter begrüßen wir hier und heute mit einem lauten Trommelwirbel: Die Monobraue!

Natürlich haben wir die schon mal irgendwo gesehen, zum Beispiel bei unserem Opa, Ernies Freund Bert oder Frida Kahlo. Aber eben noch nicht bei den üblichen Verdächtigen: Den HolzfällerhemdenträgerInnen in New York. Inspiriert von diesen haben es sich nun ein paar Kölner Spaßvögel zur Aufgabe gemacht, in einem Erklärfilmchen zu rechtfertigen, wieso die Welt auf diesen Trend gewartet hat.

Dass übrigens auch die Macher des simfy-Spots mit der Monobraue kokettieren, kann Zufall sein, virales Hoax-Getue oder alles zusammen – zu einem Quatschtrend taugt das Ding allemal und eigentlich verwundert und das auch gar nicht so sehr. Denn erstens scheint uns die Monobraue tatsächlich nur eine faule Weiterentwicklung der Schnurrbartalbernheit der letzten Jahre zu sein - und zweitens hat die Augenbraue ja bekanntlich auch in der Beautywelt der Frauenmagazine längst wieder mehr Sprießfreiheit zugestanden bekommen.

 

Auf jeden Fall scheint sie genug Irritationspotential zu besitzen, um in den nächsten Monaten schön ein bisschen abgefeiert zu werden. Wir sind jedenfalls ziemlich gespannt, wann wir die ersten Monobrow-Toupés unter den Discokugeln deutscher Städte erblicken. Und wenn Eins jetzt dann wirklich das neue Zwei ist, begegnet uns dort bestimmt auch bald sowas wie ein einäugiger Brillentrend á la Leela aus Futurama.

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