Zwei jetzt.de-Götter kommen zusammen

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O! Mein!! Gott!!! Was für Lokalredakteure die Meldung ist, dass ein kleines Hundebaby an einer Tankstelle zurückgelassen wurde, ist für jede anständige Jugend-Indie-Redaktion die Nachricht, in der Mike Skinner aka The Streets und Pete Doherty gemeinsam auftauchen. Und nun ist es geschehen.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Die zwei Künstler, die so penetrant schon seit Jahr und Tag an Redaktionstisch bei jeder Konferenz mitmischen müssen, haben sich endlich dazu erweichen lassen, zusammen zu arbeiten. Dagegen sehen selbst The Racontreurs alt und gleich noch ein bisschen bleicher aus. Skinner und Doherty kennen sich zwar schon eine Weile, aber jetzt haben sie sich auch künstlerisch zusammen getan: Momentan nehmen die beiden eine neue Version von Skinners „Pranging’ Out“ auf, in dem es um die Kokain-Abhängigkeit von Skinner geht. Der vermutet, dass die Lyrics eine ganz spezielle Bedeutung für Doherty hatten. Dem Internet-Portal NME.com sagte er: "Dank ihm sehen meine Drogen-Eskapaden aus wie Schulbuben-Streiche."

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Ach, es ist so schön, es könnte gar nicht schöner werden. Aber, wie man ja weiß: nach einer guten Nachricht kommt immer eine zweite: Angeblich hat sich Doherty nun, nachdem er eine Entziehungskur hinter sich gebracht und ein neues Implantat in seinem Körper verstaut hat, wieder mit Kate Moss vertragen. Zumindest sagen das die englischen Spione, die die beiden bei einem Festival in trauter Zweisamkeit beobachtet haben wollen. Aber bestimmt wird sich Doherty dazu demnächst äußern.

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