Drei Farben Gewalt

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Drei Farben Gewalt Es sind drei Farben, die diesen Film bestimmen. Das helle Gelb, das die Sonne macht, so beginnt es. Das grelle Bunt, das die Hoffnung macht, so geht es weiter. Das kalte Blau, es macht alles kaputt, das ist das Ende. Bilder, die man so nie zuvor gesehen hat, und eine Geschichte, die man so nie zuvor erzählt bekam – das ist „Cidade de Deus“. Der brasilianische Film über das Leben und vor allem das Sterben in den Favelas von Rio überkam im Jahr 2002 die Kinos mit einer Macht, die selten ist. Die Geschichte des Fotografen Buscapé, der zum Chronist des Aufstiegs und Falls der beiden Gangster Bené und Locke wird, erregte nicht nur wegen seiner Bilder Aufsehen, die je nach Phase des Films in einem anderen Ton gehalten waren, sondern besonders wegen seiner unerbittlich realistischen Darstellung der Favelas. Gewalt, Gewalt, Gewalt, es tut weh, den Film zu sehen, und doch zeigen sich in diesem bösen Reigen der Gewalt so etwas wie die Gesetze der Gesetzlosigkeit. „City of God“, so hieß der Film in deutschen Kinos, ist ein wahnsinniger und ein großer Film. Am Sonntag läuft er das erste Mal im Fernsehen. „City of God“, ARD, Sonntag, 23.30 Uhr Und ansonsten: Noch 24 Stunden Zwei Worte: Jack Bauer. Agent mit Zeit- und tausend anderen Problemen im Wettlauf gegen die Uhr. Die vierte Staffel von „24“ läuft am Freitag an. „24“, RTLII, Freitag, 20.15 Uhr Im Tempel des Todes Der wahre Indy-Pop: Harrison Ford als Indiana Jones, diesmal bei einer bösen Sekte irgendwo in einem indischen Bergdorf. „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, ProSieben, Samstag, 20.15 Nichts ist wie es scheint Wahnsinniger Anfang, mit "Child in time" von Deep Purple: "23". Schon deswegen fein, dieser Film über den Hacker Tron. "23 - Nichts ist, wie es scheint", RTL 2, Samstag, 23 Uhr Im Fadenkreuz Ein kleines Mädchen, ein großer Killer – Luc Bessons Film „Leon – der Profi“ mit der wunderbaren Natalie Portman und dem großartigen Jean Reno. Eine Sehenswürdigkeit. „Leon – Der Profi“, ProSieben, Samstag, 22.30 The bitch is back “The bitch is back” lautete 1992 die Werbezeile für “Alien III”: Sigourney Weaver als Ripley – mit sexy Glatze! – landet auf einem Gefängnisplaneten, auf dem bald Gefangene auf eine altbekannte Art sterben. Es muss wohl ein Alien unterwegs sein. Es ist nicht der einzige, stellt Ripley fest: Irgendwo auf dem Planeten muss sich noch eine Alien-Queen verbergen.... „Alien III“, Vox, Sonntag, 22.00 Uhr (Foto: dpa)

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