Trilogien, Klassiker und Action: Die Weihnachts-TV-Tipps

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit, doch bei all zu viel Familie und Ruhe kann es schon mal langweilig werden. Zum Glück gibt es da das Fernsehen, das uns gerade in diesen Tagen bestens unterhält. Weihnachten ist nämlich auch die Zeit der Trilogien, Klassiker und - seltsamerweise - auch der Actionfilme.
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Unsere Empfehlung zum Warten auf das Christkind: „ Das fliegende Klassenzimmer“, ein Klassiker mit Blacky Fuchsberger. Die Internatsschüler Johnny, Matz und Sebastian versetzen uns zurück in die gute alte Zeit, als sich Jungs noch anständige Prügeleien im Schnee lieferten und Lehrer noch mit „Guten Morgen, Herr Professor“ begrüßt wurden. „Das fliegende Klassenzimmer“, Heiligabend 15.00, 3sat

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Illustration: Julia Schubert

An Weihnachten läuft unter anderem der Klassiker "Forrest Gump" Foto: dpa Für alle Freunde der Stubenmusi und Fans von Stefan Mross hat das ZDF ein Weihnachtshighlight parat. Mit Liedern und Geschichten zum Heiligen Abend unterhalten dort nämlich Marianne und Michael ihr Publikum. Die Sendung ist allerdings wirklich nur was für hart Gesottene. „Weihnachten mit Marianne und Michael“, Heiligabend 20.15, ZDF Man fragt sich zwar jedes Jahr aufs Neue, was genau Actionthriller ausgerechnet am Heiligabend zu suchen haben, aber dennoch darf diese Trilogie an Weihnachten nicht fehlen: Bruce Willis glänzt als Einzelgänger-Cop John McClane im knallharten Actionspektakel „Stirb langsam“ („Die hard“). Auch wenn sie nur wenig besinnlich ist – die Stirb-Langsam-Reihe hat Kultstatus! „Stirb langsam“, Heiligabend 22.00, SAT.1 „Stirb langsam II“, 1. Weihnachtsfeiertag 22.15, SAT.1 „Stirb langsam III“, 2. Weihnachtsfeiertag 22.15, SAT.1 Und gleich noch eine Trilogie: Alle Jahre wieder werden wir über Leben, Liebe und Leiden einer jungen österreichischen Kaiserin aufgeklärt und jedes Mal kullern allen Frauen auf’s Neue Freudentränen über die Wangen. Das erste Mal, wenn Sissi endlich vor den Altar tritt, um ihren Franz zu ehelichen, das zweite Mal, wenn zum Abschluss Sissis kleine Tochter auf die Kaiserin der Herzen zuläuft und das italienische Volk ihr laut „Viva la Mama!“ entgegen ruft. Die Rolle in der Sissi-Trilogie hat Romy Schneider berühmt gemacht. Auch, wenn wir schon genau wissen, wie es ausgeht, wird es nie langweilig, diese Filme anzuschauen. „Sissi“, Heiligabend 14.50, ARD „Sissi, die junge Kaiserin“, 1. Weihnachtsfeiertag 16.45, ARD „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“, 2. Weihnachtsfeiertag 16.40, ARD Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es schon in der Früh mit einem Weihnachts-Must los. Die ARD zeigt die tschechisch-ostdeutsche Version des Märchens Aschenputtel, die eine gelungene Abwechslung zu Disneys Zeichentrick-Cinderella darstellt. Lassen wir uns also von Aschenbrödel, ihrem gläsernen Pantoffel und ihrem Prinzen in die Welt der Gebrüder Grimm entführen. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, 1. Weihnachtsfeiertag 9.05, ARD Zum Fernsehpflichtprogramm gehört die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Horst Köhler. Seit 1952 Theodor Heuss das erste Mal über die Bildschirme flimmerte, ist sie zur Tradition geworden. Allerdings sprach der Bundespräsident bis 1969 immer zu Silvester. „Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten“, 1. Weihnachtsfeiertag 19.08, ZDF Als Ausgleich zu den vielen Actionfilmen dürfen sich alle Liebesfilmsüchtigen an Weihnachten auf einen der romantischsten Streifen freuen, die in der letzten Zeit gedreht wurden. „Tatsächlich Liebe“ lässt die Herzen schneller schlagen und zugleich weihnachtliche Atmosphäre aufleben. Außerdem ist in dem Film die deutsche Schauspielerin Heike Makatsch nur mit Unterwäsche bekleidet zu sehen. Also kein reiner Frauenfilm, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. „Tatsächlich Liebe“, 1. Weihnachtsfeiertag 20.15, RTL Dirty Harry blickt aufs Jahr 2006 zurück. Das verspricht Strapazen für die Lachmuskeln und einen amüsanten Ausklang des ersten Weihnachtsfeiertages. Harald Schmidt, der dieses Weihnachten genau zwei Jahre bei den Öffentlich-Rechtlichen sein Publikum zum Lachen bringt, wird sich auch an diesem Tag mit seinem Kollegen Manuel Andrack auf gewohnt zynische Weise über das Weltgeschehen auslassen. „Harald Schmidt: festlicher Jahresrückblick“, 1. Weihnachtsfeiertag 23.00, ARD Ein Film, den die meisten von uns wahrscheinlich noch öfter als Sissi gesehen haben und inzwischen schon auswendig mitsprechen können, der aber dennoch jedes Jahr Millionen Menschen an ihre Bildschirme fesselt. „Forrest Gump“ erzählt die Geschichte eines Jungen mit einem IQ von nur 75, der dennoch den amerikanischen Traum lebt, und bescherte dem Schauspieler Tom Hanks einen Oscar als bester Hauptdarsteller und erhielt außerdem noch fünf weitere, unter anderem in der Kategorie „Bester Film“. „Forrest Gump“, 2.Weihnachtsfeiertag 20.15, ProSieben Die Benefiz-Gala „Stars in der Manege“ fand bereits Anfang Dezember im Circus Krone in München statt. Prominente überraschten auch dieses Jahr wieder mit Akrobatik, Artistik und Tierdressur. So balancierte Heino Ferch auf dem Rücken zweier Pferde, jonglierten die Starköche Alfons Schubeck und Johann Lafer mit Tellern und parkte Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer mit einem Kamel ein. Das ZDF strahlt das Spektakel am zweiten Weihnachtsgeiertag aus. „Stars in der Manege“, 2. Weihnachtsfeiertag 20.15, ARD Zu guter Letzt noch ein Fantasyabenteuer, um die Weihnachtszeit abzuschließen. RTL zeigt den ersten von drei Herr-der-Ringe-Filmen. „Herr der Ringe – die Gefährten“ versetzt uns in die Welt des Hobbits Frodo Beutlin, der sich aufmacht, um den Ring des bösen Herrschers von Modor zu vernichten. „Herr der Ringe – die Gefährten“, 2. Weihnachtsfeiertag 20.15, RTL

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