Fahrradklau leicht gemacht

Tenacious D sind endlich wieder zurück, Filmemacher Evan Seitz läd dich auf eine Runde Filmeraten ein und Kinder sind die besseren, oder wenigstens süßeren, Musikjournalisten.
andrea-wieczorek

Filmfreaks aufgepasst! Evan Seitz fordert mit seinem Clip "123Films" euer Filmwissen heraus. Unterlegt von einer etwas verwirrenden Animation hört ihr verschiedene Zitate aus 13 bekannten Filmen - ich nehme jedenfalls an, dass alle bekannt sind. Herausgefunden habe ich alle Titel nämlich nicht. Und du?

http://vimeo.com/38785342


Tenacious D sind zurück! Jack Black und sein Kumpane Kyle Glass verarbeiten in diesem Video den Flop ihres 2006 veröffentlichten Kinofilmes "The Pick of the Destiny" und kündigen ihr neues Album "Rize of the Fenix" an. Wie gewohnt gibt es eine dicke Portion Selbstironie, Dave Grohl, und röhrenden Altherrenrock. Wer Jack Black in dem Foo Fighters Video "Low" oder Tenacious D bekannten Song "Tribute" geliebt hat, wird sich auch hier wieder nur mit Mühe schallendes Gelächter verkneifen können. Genug Phrasen gedrescht, hier das Video.
Problem: Kann man in Deutschland nicht angucken. Lösung: hidemyass.com und YouTube-Link kopieren!
 
http://www.youtube.com/watch?v=nai7w1frB1E


"Défense d'afficher" ist eine interaktive Dokumentation über Street Art. Manche mögen jetzt vielleicht gelangweilt seufzen, aber keine Angst, das ist kein öder Banksy-Abklatsch. "Interaktiv" bedeutet in diesem Fall, dass ihr euch durch die Stadt klicken könnt (dem Geräusch zu folge skatet man glaube ich) und selbst entscheidet, welchen Beitrag ihr über eine/n der acht Street Art-Künstler/innen ansehen möchtet. Interessanter noch als die beeindruckende Aufmachung der Dokumentation sind die kurzen Porträts selbst. Die Künstler stammen aus acht verschiedenen Großstädten, zum Beispiel Singapur, Bogota und Athen. In den zehnminütigen Clips geht es nicht nur um ihre Werke, sondern vor allem auch um die Atmosphäre und den Zustand der Stadt. Mehr als sehenswert.  

Default Bild

Illustration: Julia Schubert




Musikjournalisten können besonders gut meterlange Bindestrichattribute kreieren um augenscheinlich neue Musikrichtungen zu benennen, bei Albenrezensionen zeilenlang nicht auf den Punkt kommen und Vergleiche durch den Raum werfen, von denen der gesunde Menschenverstand sicher ist, dass es sie in dieser Kombination nicht geben kann. Dabei kann Musikjournalismus so einfach sein - und wenn man eine Bande kleiner Kinder dazu nimmt, so unterhaltend:

http://www.youtube.com/watch?v=AmnghqW6dhM


Jetzt wo der Frühling einkehrt und die Temperaturen steigen, wird gerne wieder das Radl aus dem Keller geholt. Blöd nur, wenn das geklaut wurde. Aber keine Sorge. Klaut doch einfach eins zurück. Casey Neistat hat in Zusammenarbeit mit der New York Times bewiesen: Selbst in einer Großstadt wie New York fällt es nicht auf, wenn man mit Säge, Brechstange oder Elektrowerkzeug Fahrradschlösser knackt. Objekt der Begierde ist bei diesem Selbstversuch natürlich immer Casey's eigenes Fahrrad. Interessant ist vor allem, dass tatsächlich in keinem Fall einer der zehn bis zwanzig Passanten auf den Fahrradklau reagiert.

http://www.youtube.com/watch?v=UGttmR2DTY8

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