Kung Führer und das letzte Foto

Fünf Filme zum Jahresende, mit sehr kurzem Rückblick, einem irren und einem tollen Trailer, Studenten-Verzweiflung und Alltagsvoyeurismus.
valerie-dewitt

Kung Führer


Wer erinnert sich noch an „Iron Sky“, die Komödie mit Nazis auf dem Mond? Und vor allem: Wer mochte den Film? Wenn du jetzt „Ja!“ schreist, dann kannst du dich schon mal auf „Kung Fury“ freuen, einen Film mit viel Quatschpotenzial und Nazis, der wie schon „Iron Sky“ per Crowdfunding finanziert werden soll. Die Handlung: Ein Ex-Cop und Kung-Fu-Profi reist in die Vergangenheit, um den größten Kunf-Fu-Meister der Welt, den „Kung Führer“, zu besiegen. Der Trailer ist so absurd, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lachen.  

Voyeurismus in nett

Der Künstler Iven Cash Macht eine Videoserie, für die er Menschen auf der Straße nach dem letzten Foto auf ihrem Smartphone und nach der Geschichte hinter dem Bild fragt. Der neuste Film versammelt Menschen aus New York und ihre Bilder von Hunden, Katzen, Nichten, Wolken oder sich selbst, „Guitar Hero“ spielend, nackt. Ein schönes Projekt, das unseren Alltags-Voyeurismus befriedigt. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, in den Handy-Fotoalben fremder Menschen zu stöbern?  

Ein Stück Geschichte
http://vimeo.com/82947831
Das SZ-Magazin hat den NSU-Prozess von Anfang an im Gerichtssaal verfolgt. Dabei sind lange Protokolle der Verhandlung enstanden, aus denen jetzt ein Film geworden ist: Vier Sprecher geben die Aussagen und Gespräche vor Gericht wieder. Das ist spannend und bewegend, wie dieser erste kurze Teaser zeigt. Den ganzen Film gibt es am kommenden Donnerstag auf süddeutsche.de zu sehen.  

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