Mit der Achterbahn nach NRW

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Eine Stadt, vor allem die, in der man lebt, sollte am besten irgendwie mehr sein als eine Ansammlung von Häusern und Straßen mit ein bisschen Grün drin. Darum macht manch einer die Stadt zur Hindernisstrecke (Wortalarm: Parcouring) oder zum Garten (noch mal Wortalarm: Urban Gardening). Fernando Livschitz hat Glück, dass er Filmemacher ist und so die argentinische Hauptstadt Buenos Aires einfach in einen (surrealen) Vergnügungspark verwandeln kann. Genauer gesagt in den „Inception Park" – in Anspielung auf Christopher Nolans Film. Einsteigen bitte! 
http://vimeo.com/36874836

Aussteigen bitte! Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es aber gleich weiter mit Geschichten aus dem Bereich des Übernatürlichen. Denn im folgenden Animationsfilm mit dem schönen Namen „Royal Pain" muss sich eine britische Palastwache von einer kleinen, frisch aus dem Friedhofsboden geschlüpften Plage ärgern lassen. Die hat das niedlichste Totenkopfgesicht, das man sich vorstellen kann, macht Geräusche wie ein kleines Kätzchen und hätte sie ein Herz, wäre es wohl ein gutes. Das Mr. Bean-mäßige Gebrabbel der Personen nervt zwar ein bisschen, aber trotzdem verdient der Film das Prädikat „sehr nett".
http://vimeo.com/41827408

Sehr nett gestaltete sich auch das Internet am vergangenen Sonntag: Zum Muttertag gab es zahlreiche Sag-ihr-wie-gern-du-sie-hast-Aktionen und Mitt Romney und Barack Obama nutzten rührende Clips über ihr Familienleben für den Wahlkampf. Aber nichts davon reichte an einen Film heran, der zwar schon etwas älter ist, aus gegebenem Anlass aber wieder die Runde machte. Er bricht einem das Herz. Genauer gesagt bricht Jason einem das Herz. Denn er hat seine Mutter verloren und erzählt davon. Und dann diese eine Träne! 
http://vimeo.com/17576843

Es wäre so gut zu wissen, was nach dem Tod kommt, dann bräuchte man sich darum schon mal keine Sorgen mehr zu machen. Wie wäre es, wenn meditative Hintergrundmusik spielte, eine warme Stimme zu einem spräche und man Schritt für Schritt die Konditionen für die Digitalisierung des eigenen Bewusstseins festlegen könnte? Klingt ja ganz annehmbar, oder? Der junge Webexperte Tom Scott hat ein Video produziert, in dem sich das Ableben im Jahre 2052 ungefähr so gestaltet. Doch dann gibt es seltsame „Life Plans", aus denen zu wählen ist, und mit „illegal mental patterns" und Erinnerungen an „copyrightet works" kommt man auch nicht so einfach davon. Dann vielleicht doch lieber die Nummer mit dem Licht am Ende des Tunnels. 
http://www.youtube.com/watch?v=IFe9wiDfb0E

So sehen Sieger aus! Zumindest Sieger in Nordrhein-Westfalen. Hannelore Kraft, die jetzt statt Ministerpräsidentin mit Minderheitenregierung Ministerpräsidentin mit absoluter Mehrheit sein darf, hat gestern Abend vor den Genossen gut gelaunt „New York New York" gesungen. Nun ist Düsseldorf zwar nicht gerade New York, aber wahrscheinlich ging es ihr auch eher um die Zeile „King of the Hill". Und ansonsten gilt natürlich für Hannelore wie für alle anderen: NRW – if you can make it there, you can make it anywhere. 
http://www.youtube.com/watch?v=t71jD9obtlk&feature=youtu.be

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