Schüttel den Kopf mit mir

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Nächstes Jahr wird in Amerika wieder ein Präsident gewählt. Der amtierende Präsident Barack Obama wird für die Demokraten antreten. Und für die Republikaner? Mitt Romney und Newt Gingrich werden im Moment gute Chancen prophezeit. Aber auch der 76-jährige Ron Paul ist noch im Rennen. Er gilt zwar als Außenseiterkandidat, schnitt in mehreren Testwahlen aber ganz gut ab. Einer seiner Werbespots ist nun sehr beeindruckend. Es ist die Visualisierung einer Rede, die Paul vor mehr als zwei Jahren hielt:

 

Wer nach der Berichterstattung über Kim Jong-Ils Tod und Beerdigung und vermeintlich inszenierten Tränen der Bevölkerung noch einen Aufmerksamkeitsnerv für dieses anderweltige Land über hat, sei auf den Staatsbesuch des einstigen rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu in Pjöngjang verwiesen. Das Tribünenkino im zweiten Teil des Videos verführt zum Kopfschütteln:


Wer noch weiter den Kopf schütteln will, der soll sich mal so ein Hinter-den-Kulissen-Video von den Dreharbeiten zu „The Hobbit“ anschauen. (Für alle, die es mit Tolkien und den zugehörigen Filmen nicht so haben: Der Regisseur, der Herr der Ringe gedreht hat, dreht jetzt nochmal so was ähnliches und das heißt „The Hobbit“.) Dieser Aufwand! Allen Menschen, die eh beim Film arbeiten, ist das wahrscheinlich bewusst. Aber als normaler Filmkonsument kommt man da schon ins Staunen. Ein Fest für Logistiker und jene, die gerne Sachen organisieren.


Das schiere Gegenteil zum Großhobbittum ist der kleine Kurzfilm von Hendrik Rost. Ist nicht ganz neu, klar. Aber er passt gerade in diese Tage, in denen alle ein bisschen mehr als sonst über das Leben und das Ende des Jahres und die Fragen des Anfangs und die Überfrage nach dem Wohin nachdenken:  

Manchmal hat man ja Angst, irgendwann in einer Welt zu leben, in der alles schlimm vertechnisiert ist und niemand mehr Kruschtel-Existenzen führt. Deswegen mag man solche Filmlein ganz gern, in denen das Alte und Kruschtelige hoch lebt. Lass ticken, Uhrenmann: http://www.youtube.com/watch?v=i4ONjdx68WI&feature=youtu.be

Auch diesmal eine flotte Dreingabe, der Hidden Track in der Fünf Filme-Anthologie: Die Schluchtenradler am Abgrund. Brr.

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