Fünf Lieder für die Woche

Alles ist gut, wenn Musik dazu läuft. Die Songs der Woche kommen diesmal von David Lynch, unbekannten Britinnen, etwas zu gut gelaunten Norwegern und ein paar Jungs, die bald jeder kennen wird.
jan-stremmel

David Lynch & Lykke Li -  I'm Waiting Here

 

Wir vermelden Brandneues vom guten David Lynch: Der Mann ist ja nicht nur bekannt durch seltsam geschnittene Filme, die irgendwas mit Highways zu tun haben, sondern macht auch Musik. Seit Montag klickt der trendbewusste Teil des Internets wie blöd auf Lynchs neuen Song feat. Lykke Li. Das Lied ist so fabelhaft schleppend, dass es den Puls mindestens auf Tiefschlafniveau absenkt. Würde mich nicht wundern, wenn man damit einen Schlangenbiss überlebt.  

   



Kakkmaddafakka - Someone New

 

Bei diesen Launemachern vom Dienst fühlt man sich als erwachsener Hörer ja oft wie ein einsamer Zivilpolizist auf einer echt guten Party. Das Werk der Norweger trieft nur so von Sommerferien-Naivität, aus der man sich schon längst rausgewachsen glaubte. Aber, auch das muss man sagen: Er funktioniert schon, der Trick mit der Laune.  



Laura Welsh - Cold Front

   



Cloud Control - Dojo Rising

http://www.youtube.com/watch?v=SGSij0-cljI  

Eine 8-jährige Göre jagt den Clown ihres Kindergeburtstags quer durch Bolivien - allein mit diesem Plot hat ein Regisseur uns natürlich schon an der Angel. Wenn der Videoclip dann auch noch eine Verfolgungsjagd auf Minirollern beinhaltet, braucht es fast gar keinen guten Song mehr dazu. Aber Cloud Control, die australische Ex-Vorband von Vampire Weekend, spult dazu noch eine derart rührende Loser-Hymne ab, dass man den Mauszeiger beim Gucken vorsorglich schon mal auf die Repeat-Taste schiebt.

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