Fünf Songs am Freitag

Bossanova von einer Indie-Elfe, ein hadernder Rapper und das souligste Klatschen des Jahres: Die fünf Lieder der Woche platzen vor Überraschungen!
jan-stremmel

Laura Mvula – Green Garden  

[link=http://vimeo.com/64070110">http://vimeo.com/64070110  

Klatschen kann jedes Kind? Möglich, aber so arschcool wie diese Dame das in den ersten 50 Sekunden ihres Songs tut, kann das wohl nur ein 27-jähriges britisches Soulwunder. Es heißt Laura Mvula und hat vor zwei Wochen ein Album rangebracht, das für einen Erstling fast schon unverschämt reif und knackig ist. Die ist schuld daran, dass wir jetzt ständig Nebensätze mit den Namen Whinehouse und Simone bilden müssen. Applaus!

Nightmares on Wax – Be, I Do  

[link=http://vimeo.com/74822026">http://vimeo.com/74822026  

Ein Lebenszeichen von Nightmares on Wax, dem Mann, der in den 90ern den HipHop verlangsamt hat! Das neue Album klingt mal wieder so dankenswert zurückgelehnt und analog-dengelig, als hätte der Typ vor jeder Studiosession einen schwerbekifften Mittagsschlaf in der prallen Sonne getätigt. Fett!

Said – Schätze das Leben  

[link=https://www.youtube.com/watch?v=tLaYeS7DBys] 

Hadern, zweifeln, bereuen – eher mal überhaupt nicht die Themen von Rappern aus der früheren Umlaufbahn von Aggro Berlin. Dieser Said hat also bei seinem neuen Song die Überraschung voll auf seiner Seite. Und Hölle, er nutzt sie gut! Nicht minder toll als den Text finde ich übrigens den Beat.

Junip – Walking Lightly  



Text: jan-stremmel - Foto: Screenshot Vimeo

  • teilen
  • schließen