Fünf Songs für den Mittwoch

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Natalie Prass – Bird of Prey

https://www.youtube.com/watch?v=h50Q47W80ao

Ist das was Hormonelles? Oder hat es mit dem Wetter zu tun, dass wir Anfang Februar für so wolligen Seventies-Pianopop superempfänglich sind? Als diese Dame jedenfalls Mitte letzten Jahres mal auf ein paar Empfehlungs-Listen auftauchte, war sie uns noch wi-wa-wurscht. Jetzt ist ihr Album da, und auf einmal würden wir doch ganz gern eine große Schale Milchkaffee im Takt auf dem Schoß wiegen. Oder einen kleinen Eisbären.

Heinz Strunk – Geht ja gar nicht

https://www.youtube.com/watch?v=WSKGdG0Lcd0

Schluss mit der Starbucks-Stimmung, es geht vier Stufen die Eskalationstreppe nach oben. Hier, zack, neuer Song von Heinz Strunk, der auf anderthalb Minuten beweist: Die Formel „XY geht gar nicht“ ist so universell anwendbar wie ein Stück Knete (hatten wir ja schonmal angemerkt). Und außerdem, wie dringend es nötig war, dass endlich mal jemand ein Video in der Ästhetik von Die Antwoord in Deutschland dreht. Applaus!

Death Cab For Cutie – Black Sun

https://www.youtube.com/watch?v=3zlHvrKQoJw

Puha, wo sollen wir anfangen? Vier Gründe, dieses Live-Video zu klicken: Die neue, sehr solide Single der Band, die ich früher gern als große Brüder gehabt hätte. Die Frisur des Sängers, die sich erstaunlich nah an Placebo-Frontmann Brian Molko rangescheitelt hat. Die lustigsten Gesten, mit denen je ein Musiker den Titel eines Albums erklärt hat. David Letterman. Olli Schulz – Phase

https://www.youtube.com/watch?v=oJTlNHGLmjU

Das System Olli Schulz ist ja nun wirklich von allen Seiten ausgeleuchtet. Deshalb hier mit der ersten Album-Auskopplung (zu der es jetzt endlich auch das Video gibt) nur nochmal der Beweis, dass schon stimmt, was alle sagen: Es schreibt zur Zeit einfach wirklich keiner so beschwingte Songs über die schwindeltiefen Fugen zwischen Mensch und Mensch. Und: Palina kann schauspielen!

Kante – Lied von der Zuckerfabrik

https://soundcloud.com/kantemusik/01-lied-von-der-zuckerfabrik

Obacht: Gitarrenband. Alte Hamburger Schule. Schreibt Songs fürs Theater. Macht Album draus. Wie klingt das? Bisschen nach Umhängetasche und Reclam-Heft, gell? Dachte ich auch, bin aber nun umgestimmt. Das neue Kante-Album, ab dieser Woche erhältlich, geht straight an der Nahtkante zwischen Rock’n’Roll und Artsy-Fartsyness entlang. Ohne irgendwo zu tief reinzutapsen. Well done!

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