Fünfmal Indie? Kommt sofort!

Die Songs der Woche sind diesmal allesamt schön verschrammelt und anheimelnd folksnah. Wer das nicht mag, kann ja eine Mütze aufziehen und laut "Bezirkspraline!" rufen.
max-scharnigg

Spiritualized – "Hey Jane"        

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=uT8QXsvcgMs

Das ganze Lied gibt es [link=http://www.tape.tv/vid/273001" target="_blank">hier.

 Indiekeule Nr. 1: Die alte britische Band Spiritualized erfreut sich seit geraumer Zeit einer eingeschworenen Fangmeinde und wirkt heute bei weitem nicht so abgenutzt wie anderes Brit-Psych-Rock-Zeug aus den Neunzigern. Das neue Album, das in diesen Tagen erscheint, ist sogar noch mal ziemlich toll geworden. Hingerotzt und trotzdem heiter. Nicht ganz floating in space, aber doch mindestens in der Stratosphäre.


Maria Taylor – "Matador"          

 

 

Indiekeule Nr.2 kommt vom Alternative-Label schlechthin, den SaddleCreeks aus Omaha, Nebraska. Dort ist seit einigen Jahren auch die bezaubernde Maria Taylor unterwegs, die ein Teil von Azure Ray ist und auch mal die Geliebte von Ober-Emo-Tulpe Connor Oberst war. Das ist aber eigentlich alles egal, denn ihre Solo-Songs funktionieren ohne Vorkenntnisse und brauchen nur ein bisschen Stille um sich – sehr schön.  

O Emperor – ]

 

!

Indiekeule 4: Irgendwo zwischen Shins und Grandaddy, aber auf jeden Fall aber in der Indie-Championsleague spielen die Herrschaften von The Wedding Present, die tatsächlich auch wieder was Neues im Köcher haben. Der erste Vorgeschmack hier ist zwar etwas morbide, aber die charmante Stimme von David Gedge war tatsächlich eine der Sachen, die dieses Jahr noch gefehlt hat.    


Russian Red – "Everyday, Everynight"            

 http://vimeo.com/38629886[/link]

Indiemädchen: Hinter diesem pompösen Namen und großartigen Video versteckt sich die spanische Songwriterin Lourdes Fernandez und wenn man dazu nur mal eben zwei Dinge feststellen darf: Erstens hätte sie auch mit ihrem echten Namen auf die Bühne treten können und zweitens, soll dieses Lied bitte von jetzt an immer da sein. Nicht nur wenn man liebeskrank durch Venedig tappert.

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