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Ärzte fordern mehr Sicherheit in Shisha-Bars

Die Kohlenmonoxid-Belastung dort kann zu Vergiftungen führen.
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    Foto: Soeren Stache / dpa

Über Shisha-Bars kann man prächtig streiten. Die einen können dort wunderbar entspannen. Sie fläzen sich tief in ihren Sessel, während sie den Rauch unter die Decke blasen. Andere wiederum verziehen angewidert das Gesicht, wenn sie an den süßlichen Dunst aus den Wasserpfeifen denken.

 

Unstrittig scheint nun aber, dass die Luft dort unter Umständen gefährlich ist. Nicht nur wegen des Rauchens, sondern: In vielen Shisha-Bars wird den ganzen Tag über Wasserpfeifenkohle verbrannt. Das erhöht den Kohlenmonoxid-Wert im Raum, was wiederum zu Vergiftungen führen kann. Deshalb fordert die Ärztekammer Nordrhein nun Kohlenmonoxid-Melder in Shisha-Bars, wie die Rheinische Post berichtet.

 

Die Ärzte haben die nordrhein-westfälische Landesregierung aufgefordert, entsprechende Melder zur Pflicht zu machen. Die Kontrollen der Ordnungsämter hätten nämlich ergeben, „dass in einigen Bars der CO-Wert um fast das Zehnfache des noch durch die Berufsgenossenschaften als unbedenklich definierten Wertes erhöht ist“, zitiert die Rheinische Post aus der Begründung.

 

Dem Beschluss der Ärztekammer gehen zahlreiche Vergiftungsfälle voraus. So seien in diesem Jahr bereits 40 Shisha-Raucher wegen einer Vergiftung im Universitätsklinikum Düsseldorf behandelt worden.

 

jwh

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