In der norditalienischen Stadt Turin wiederholt sich seit neun Jahren eine Tradition: die „Papa Noel“-Wohltätigkeitsveranstaltung. Kurz vor Weihnachten schlüpfen Tausende Menschen dafür in ihr Santa-Claus-Kostüm, um dann einige Kilometer gemeinsam durch die Stadt zu spazieren und an einer Kundgebung teilzunehmen. Ziel dieses Marsches ist dabei immer das Regina Margherita Kinderkrankenhaus.

[object Object]

In Turin wanderten am 2. Dezember so viele Weihnachtsmänner und -frauen in Richtung des Kinderkrankenhauses wie noch nie: 20.000 sollen es laut italienischen Medien gewesen sein.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Zum „Fest der Liebe“ wollten Junge wie Alte den kranken Kindern der Stadt nämlich eine Freude machen – und Geld für sie sammeln.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Da Rentiere nicht heimisch in Turin sind, kamen die Santa Clauses ausnahmsweise zu Fuß oder zu Rad. Einige versuchten allerdings, den Rentierschlitten so gut wie möglich zu imitieren.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Andere setzten ebenfalls auf tierische Unterstützung. Schließlich machen Teddybären Kindern ja auch oft Freude...

Foto: Marco Bertorello
[object Object]

... und Weihnachtshunde mögen solche Abenteuer ja sicher auch.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Und auch solche, die sich in dieser Menge ihrer Individualität beraubt gefühlt hätten, fanden Lösungen: Sie pimpten ihr Kostüm einfach mit eigenen Acessoires auf.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Trotzdem hielten sich die Teilnehmer an die Vorgaben eines weihnachtlichen Auftritts.  Auch in Sachen Luftballons: Die gab es nur in den Farben grün und rot.

Foto: AFP/Marco Bertorello
[object Object]

Dem Farbschema folgte auch dieses Paar  – und verlieh den Santa-Outfits trotzdem eine persönliche Note. Es kommt schließlich immer auf das wie an!

Foto: AFP/Marco Bertorello

Für die Kinder, die in diesem Krankenhaus liegen, findet das Ganze nämlich statt. Die Weihnachtsmänner- und frauen wollen sie mit der Aktion aufheitern, aber auch Geld für die kleinen Patienten und deren Behandlung sammeln. 

Am Sonntag klappte das so gut wie nie zuvor: Schließlich kamen laut italienischer Medien 20.000 Verkleidete zusammen und stellten damit einen neuen Stadt-Rekord auf. So sollen die Weihnachtsmänner und -frauen am Ende rund 150.000 Euro zusammenbekommen haben.

lath

Spenden ist einfach was Schönes, oder?