Die Abschlussarbeit überstehen

Die Monate der Abschlussarbeit gehören zur stressigsten Zeit des Studiums. Wirklich? Acht Tipps, wie sich jede Magister- oder Diplomarbeit locker bewältigen lässt.
petra-baeumer

1. Misstraue dem Computer Er lässt Texte verschwinden, ersetzt Umlaute mit Sonderzeichen und kann abstürzen und nie mehr hochfahren. Deshalb: Sichere alles auf USB-Stick, CD und Mail-Account. Platziere Ausdrucke bei Freunden – am besten bei denen mit Informatik-Diplom. Sicher ist sicher.

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Illustration: Julia Schubert

2. Lass dich einseifen Wer an der Abschlussarbeit sitzt, hat kein Leben. Aber Julia, Lisa und all die anderen kurznamigen Frauen in den Telenovelas und Seifenopern haben eines. Nimm daran Teil, lass dir dein Gehirn von rosarotem Blabla durchpusten. 3. Vergiss das Leben nicht Werde nicht asozial: Konsumiere! Mach dich schön. Renn um den Block. Schwimm 50 Freibadbahnen. Denk positiv: Du bist ein Superheld. Du siehst gut aus. Belohne dich, feiere, flirte! Geht in der Bibliothek sowieso hervorragend. 4. Erkenne das Wesentliche Hänge einen Zettel über den Schreibtisch: Titel der Arbeit, Forschungsfrage, Abgabedatum. Immer wenn du glaubst, noch ein Extrakapitel über die Geschichte der Welt einbauen zu müssen: lass es! 5. Meide das WWW Die Zeit der Abschlussarbeit ist die falsche Zeit, sich in noch einem Business-Netzwerk, einem Singlechat oder in einer Horoskop-Community anzumelden. Deshalb: Deinstalliere dein WLAN! 6. Drehe durch Erlaube dir, mit Zahnpastaflecken im Gesicht oder unterschiedlichen Schuhen herumzulaufen! Vertausche und vergiss Namen und Geburtstage! Du darfst das. Du lebst in einer Ausnahmesituation. 7. Ignoriere alle Unimenschen Sie reden nur über das Eine, sie wollen gegen die 1,7 in der Mündlichen Widerspruch einlegen und tuscheln über Bernd, der angeblich durchgefallen ist. Meide diese Menschen und besuche Leute, die weit weg als Floristen arbeiten. 8. Beruhige Dich Wenn gar nichts mehr geht, erinnere dich an das Zitat eines Personalchefs: „Note der Abschlussarbeit? Ach, was. Ich guck immer nur aufs Foto und die Hobbys.“

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