Wie man Rapper wird

Eminem hat die Posen schon perfekt drauf, bald kannst du das auch.
max-scharnigg
Default Bild

Illustration: Julia Schubert

Eminem hat die Posen schon perfekt drauf, bald kannst du das auch. Foto: Universal Music Am Dienstag hat Eminem seine Europa-Tour abgesagt. Grund: Erschöpfung. Blöd für Eminem, umso besser für dich! Die gebuchten HipHop-Hallen stehen leer, die HipHop-Getränke sind schon kaltgestellt. Wenn du jetzt als Rapstar einspringst, wird sich Eminem bald gar nicht mehr nach Deutschland trauen. Aber wie Rapper werden? Ganz einfach - mit unserer Handreichung. 1. Erst mal im Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft fragen, ob man ein bisschen vorrappen darf. Erfahrung sammeln ist am Anfang ganz wichtig. 2. Gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Rapfest im Garten oder Hobbykeller organisieren. Für lockere Stimmung und leibliches Wohl sorgen, originelle Visitenkarten verteilen. Außenstehenden spielerisch das Rappen näher bringen, z.B. mit Kinderrappen, oder einem Rap-Theaterstück. 3. Die Rap-Klassiker genau analysieren und immer wieder anhören, z.B. „Rappsodie in Blue“. 4. Mama oder Oma fragen, ob sie dir ein Rap-Kostüm nähen, die Vorlagen dazu kannst du dir einfach aus Illustrierten ausschneiden. Bedanke dich hinterher mit einem Blumenstrauß! 5. Zwischendurch immer wieder daheim vor dem Spiegel rappen oder dich selber mit der Videokamera beim Rappen filmen. Keine Sorge, wenn mal was daneben geht – aller Anfang ist schwer, auch beim Rappen! 6. Ein Praktikum bei einem berühmten Rapper machen (z.B. 50 Cent) 7. Sich auf Rap-Fachmessen über die neuen Trends der Branche informieren und wichtige Kontakte knüpfen (Visitenkarten nicht vergessen!). 8. Oft in die Schweiz fahren und Leute um Kleingeld anbetteln: „Haste mal n’Rappen?“

  • teilen
  • schließen