Wie wurde Voldemort zum Bösewicht?

Ein Harry-Potter-Prequel dreht sich um das Leben von Du-weißt-schon-wem. Hier ist der erste Teaser.
Foto: Tryangle

Liebe Harry-Potter-Fans, um zu vermeiden, dass ihr bei Madame Pomfrey im Krankenflügel landet, hier eine Warnung: Setzt euch vor dem Weiterlesen besser. Denn es gibt großartige Neuigkeiten:  Mit „Voldemort: Origins of the Heir“ werden wir noch in diesem Jahr ein Prequel zu den Harry-Potter-Filmen zu sehen bekommen! Der erste Teaser zum Film, der übersetzt „Voldemort: Ursprünge des Erben" heißt, wurde gestern veröffentlicht – und auf Facebook bereits mehr als 33 Millionen Mal angesehen. Ta-daaa:

Die durch Fan-Spenden finanzierte Produktion beleuchtet das Leben des bekannten Bösewichts aus der Harry-Potter-Saga. Selbst aufmerksame Leser wissen bisher recht wenig über Voldemort. Bevor Tom Riddle seinen Namen ablegte und zu Lord Voldemort wurde, ging er in Hogwarts zur Schule. Dann verschwand er kurz nach seinem Schulabschluss – und kehrte erst zehn Jahre später als Lord Voldemort zurück.

„Wir haben uns gefragt: Wie wurde Tom Riddle zu Voldemort?", sagen Gianmaria Pezzato und Stefano Prestia, die Produzenten des Films. "Was geschah in dieser Zeit und was passierte in Hogwarts, als er zurückkam?“ 2016 starteten sie deshalb eine Kickstarter-Kampagne, um den Film zu finanzieren des Films. Die musste zwar wegen eines Urheberrechtsstreits mit Warner Brothers, die alle Rechte am Harry-Potter-Universum halten, eingestellt werden. Das Geld hat aber dennoch gereicht.

Mit ihrem Prequel führen die Produzenten auch neue Protagonisten ein. Neben Tom Riddle, dem Erben Slytherins, werden auch die Erben der anderen Hogwarts-Häuser Gryffindor, Hufflepuff und Ravenclaw eine Rolle spielen. Aus dem Teaser lässt sich erahnen, dass besonders Grisha McLaggen, Erbin Gryffindors, ein Problem für Tom Riddle werden könnte. Sie scheint ihm auf die Spur zu kommen und verspricht: "Ich werde dich aufhalten!" Spoiler: Es wird ihr nicht gelingen.

Im Teaser sieht man beeindruckende Landschaftsaufnahmen und Special-Effects, die so gar nicht nach Fan-Film aussehen. „Es geht uns auch darum, zu zeigen, dass man ohne viel Geld aus Hollywood, aber mit Hingabe und Leidenschaft hochwertige und wettbewerbsfähige Filme produzieren kann“, schreiben Gianmario und Stefano auf ihrer Website. Geld werden die beiden mit dem Film nicht verdienen, weshalb Warner Brothers die Produktion des Prequels wohl auch erlaubt hat.

Okay, Muggel verstehen den ganzen Hype wahrscheinlich nicht. Alle anderen können aber jetzt schonmal das Butterbier kaltstellen und sich auf den Herbst freuen – dann hat das Warten auf "Voldemort: Origins of the Heir" ein Ende!

tam

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