Wie New Yorker aus einem Homophobie-Kreuz ein Liebeskreuz machen

Regenbogen schlägt Hass.

Plötzlich war da dieses Kreuz. Angekettet an einen Zaun, dann an ein Straßenschild. Nicht in irgendeiner Straße. Sondern in der Gay Street in New York.

Auch wenn der Straßenname nichts mit Homosexualität zu tun, sondern an einen Landbesitzer namens R. Gay aus dem 18. Jahrhundert erinnert, war die Symbolik ziemlich eindeutig: Homosexualität, das gehört sich nicht, das ist Sünde, so die Botschaft des bislang unbekannten Kreuzaufstellers, der sein Werk auch noch am Karfreitag verrichtete und das Kreuz in den folgenden Nächten an unterschiedlichen Stellen der Straße ankettete. 

Nach erfolglosen Versuchen der Anwohner, es von Behörden entfernen zu lassen, begannen begannen die Bewohner der Nachbarschaft, die Aktion ihrerseits mit einer Aktion zu kommentieren. Die Fotos davon werden seitdem weltweit von vielen Menschen geteilt.

Sie schnappten sich Pinsel und Farbeimer und strichen das Kreuz in Regenbogenfarben. Und sie verschlossen die Kette, mit dem das Kreuz befestigt war, nun ihrerseits mit einem eigenen Schloss, sodass es nun nicht mehr von seinem ursprünglichen Besitzer bewegt werden kann.

#LoveIsLove #gaystreet #lovecross https://instagram.com/p/BTQJshKFJF3/ https://instagram.com/p/BTQN3VjB0sX/

Ein Beitrag geteilt von Shawn Sprecker (@shawnsprecker) am

So wurde aus einem Symbol der Intoleranz ein Symbol der Gemeinschaft und der Offenheit.

 

che

 

Mehr zu Homophobie: