Kaffeehaus-Ideen

Auch Gangster-Rapper sollen nicht nicht immer nur Gin & Juice trinken müssen
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Illustration: Julia Schubert

Schlechte Idee: Bei Starbuck's und anderen Michaufschäumern stets dieselben öden Rockrentner-CDs verkaufen: Bob Dylan Live At The Gaslight, Best of Ray Charles, die schönsten Weihnachtslieder der Beach Boys. So viel Betulichkeit hält doch kein Mensch aus. Mittelgute Idee: Eine alternde Rockband selbst ein Kaffeehaus eröffnen lassen: KISS haben gerade in Myrtle Beach ihr erstes eigenes Café eröffnet. Auf der Karte: gesichtsbemalte Bedienungen, "I Was Made For Loving You" auf Lautstärke elf und Getränke wie der "KISS Frozen Rockuccino". Der KISS-Fan und Betreiber Brian Galvan findet: "It's a stimulating environment for a stimulating beverage".

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Illustration: Julia Schubert

Richtig gute Idee: Auch mal in völlig andere, weniger naheliegende Genres vorstoßen - und zum Beispiel Gangster-Rap zum Strawberry Cheesecake anbieten. Dass es trotzdem noch Sofa-kompatibel klingen kann, zeigen Ben Folds mit "Bitches Ain't Shit" (WinMedia) sowie Nina "Veruca Salt" Gordon mit "Straight Outta Compton" (MP4 Video).

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