Verbotene Früchte des Vergnügens

Schlechte Idee: Webseiten einrichten, die nach Genitalien aussehen. Keine viel bessere Idee: Im Taxi sitzen und lauthals zum i-Pod singen. Richtig gute Idee: LED-Graffitis zum Selberbasteln.
meredith-haaf

Schlechte Idee: Schweinekram aus Versehen Neues aus der wilden Welt der Website-Namen: penisland.org ist kein Vergnügungsparadies für alle Freunde des Phallischen, sondern der Internetauftritt eines kleinen, obskuren TV-Netzwerks. Wenig bessere Idee: Im Auto eines panischen Taxlers sitzen und lauthals politischen Punkrock singen. Genau das tat kürzlich Harraj Mann in England und wurde - wir berichteten - wegen Mitsingens von "London Calling" wegen Terrorverdachts mehrere Stunden verhört. In Zukunft will er seine Taxifahrer erstmal nach ihrem Musikgeschmack fragen, bevor er ihnen etwas vorsingt. Gute Idee: Mauern verschönern Das New Yorker Sprayerprojekt Graffiti Research Lab hat mit Hilfe von Batterien, LED-Birnen und Magneten eine neue Art entwickelt, urbane Oberflächen zum Leuchten zu bringen. Ihre sogenannten Throwies bleiben an allen eisenhaltigen Wänden hängen und geben hübsches, neonfarbenes Licht ab. Hier kann man bei einem Throwie-Event in New York City zusehen.

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Illustration: Julia Schubert

Das ganze sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch gut fürs Gewissen: Die LED-Farbei bleibt nur zwei Wochen lang sichtbar, man macht also nicht mal etwas kaputt. Und vor sich hinsingen darf man dabei auch, was man möchte. Du willst auch? Hier gibt’s eine Anweisung zum Throwie-Selberbasteln.

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