Zwei Ideen für zukünftige Literaten

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Die Millionen-Idee A Million Penguins - so nennt sich ein neues Projekt des Penguin Verlags, zusammen mit der DeMonfort University. Eigentlich funktioniert es ganz einfach: Jeder der schreiben kann oder will, darf seinen Teil zum größten Romanprojekt aller Zeiten beitragen. Die einzelnen Texte fügen sich dann zu einer Geschichte zusammen. Das funktioniert wie ein ganz normales Wiki. Wenn du zum Beispiel der Meinung bist, dass Teile des ersten Kapitels geändert oder verbessert werden müssen, kannst Du das machen. Und wenn du glaubst, einfach drei neue Kapitel hinzusteuern zu wollen, kannst du auch das machen. Es besteht also ein völlig freier Zugriff auf die Geschichte, ihren Verlauf und ihren Ausgang. Auf die Charaktere, ihren Namen und eigentlich auf alles. Das Problem allerdings, das sagt auch Jeremy Ettinghausen, "Digital Publisher" vom Penguins Verlag, ist, dass man nicht vorhersehen kann, was passieren wird. Man hofft natürlich, dass die Arbeit Anderer respektiert wird und dass das Ganze nicht in einem niveaulosen, pornographischen Desaster endet. Um die Inhalte der Texte weitestgehend kontrollieren zu können, hat der Verlag "Creativ Writing-" und "New Media-" Studenten der "DeMonfort University" als Moderatoren eingesetzt. Die digitale Idee Eine andere Idee hatten die Macher des Online Buch Shops Book-On-Demand. Sie bieten jedem Autor die Möglichkeit, seine Geschichten als Buch zu veröffentlichen. Da die Bücher digital hergestellt werden, umgeht der Verlag hohe Produktionskosten. Der Vertrieb läuft über den Buchhandel, wobei der Autor am Verkaufserlös jedes Buches beteiligt wird. Als Autor kann man aber auch eine Mindestauflage von 30 Büchern bestellen und sich dann selbstständig um den Absatz kümmern. Hier kannst du ein Interview mit jetzt-User Less lesen, der seinen ersten Roman bei "Book on Demand" herausgebracht hat. Foto: ddp

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