"Die Sonne scheint, es ist so schön": Ein neues Blog will Reiseberichte Literatur werden lassen

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[b]Was ist das Besondere an "weltläufig.de"?[/b] Die Idee die dahinter steckt, ist eben, dass Beobachtungen, Erlebnisse und Anekdoten, die die Autoren haben oder machen, vor Ort mit dem Zeitgeschehen verknüpft werden. Es geht nicht nur um Erfahrungsberichte, was ja sehr oft in Reiseblogs der Fall ist, sondern um gute, humorvolle Texte, die Spaß machen. Die Texte sollen ein hohes Niveau haben. Deshalb haben wir eben auch sehr lange nach den passenden Autoren gesucht. Es müssen aber nicht zwingend Journalisten sein, es können auch Werbetexter oder unentdeckte Naturtalente sein. Aber es soll ganz klar sein: Wir sind keine Community, wo jeder irgendwas schreiben kann, sondern es ist ganz bewusst ein Webblog-Magazin, in dem Leute berichten die auch wirklich schreiben können.

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Illustration: Julia Schubert

Philipp Braun, einer der beiden Macher von weltläufig.de [b]Soll das Magazin einfach unterhalten oder tatsächlich Reisetipps geben?[/b] Beides. Wir nennen „weltläufig.de“ ein Weblog-Magazin. Diesen Begriff gibt es bisher nicht. Es soll eine Mischung sein, was man auch an den Rubriken sehen kann, die wir gewählt haben. Wir wollen Magazin sein, das einen literarischen Anspruch hat, wollen aber natürlich gleichzeitig auch Städte vorstellen. Leute sollen durch uns Lust bekommen nach Madrid, Oslo oder Paris zu reisen oder eine Zeit dort zu leben. [b]Wer ist „weltläufig.de“?[/b] Ein Schulfreund von mir, Matthias Bannert und ich. Er kennt sich sehr gut aus, hat mit einem anderen Freund bereits eine Internetfirma und hat sich um die Technik gekümmert. Gemeinsam haben wir das Ganze dann entwickelt. Wir studieren beide noch: Ich Public Relations und Kommunikationsmanagement in Leipzig, Matthias studiert VWL in Konstanz. [b]Würdet ihr euch selbst auch als besonders weltläufig beschreiben?[/b] Ja, ich denke schon, so ist mir die Idee ja gekommen. Ich war vor drei Jahren selbst ein Jahr in Spanien, in Madrid und dann noch zwei Monate in Barcelona. In der Zeit habe ich auch das mit dem Schreiben für verschiedene Zeitungen angefangen. Außerdem ist mir dann nach und nach aufgefallen, dass im Bekanntenkreis irgendwie immer Leute unterwegs sind. Freunde erzählen ständig, dass sie für 19 Cent nen Flieger nach London bekommen haben. Da hab ich mir überlegt, dass es schön wäre, eine Seite zu machen, die diesen Erlebnissen eine Plattform liefert. [b]Am 14. Februar habt ihr das Weblog-Magazin gestartet – wie ist die Resonanz bisher?[/b] Die Userzahlen sind für eine unbekannte Seite recht ordentlich gewesen. Resonanz gab es viel von Familie, Freunden und Bekannten gab es Lob, Kritik und auch Verbesserungsvorschläge, die wir auch einarbeiten wollen. [b]Wollt ihr noch weitere Autoren für das Magazin gewinnen?[/b] Ja das wäre schön. Die Welt ist ja sehr groß und sehr bunt. Es gibt ja noch viele spannende Plätze. Und ich glaube es gibt sicher noch ganz viel Journalisten, die Lust haben bei uns mitzumachen. Wir sind auf der Suche nach diversen weltläufigen Autoren. Es müssen nicht unbedingt Journalisten sein, sollen aber auf jeden Fall Leute sein, die schreiben können und gute Texte abliefern. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden und sich im Idealfall gleich mit seinen Texten bei uns melden. Wir wünschen uns, dass dem Magazin die Aufmerksamkeit zuteil wird, die den Autoren gebührt. Die Autoren machen toll mit, das ist sehr schön und freut uns sehr. Bild: privat

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