Ökostrom mit Wolfgang Clement: Wechseln mit Willy auf Utopia

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Was stört Wolfgang Clement an Eurer Aktion "Wechseln mit Wolfgang" genau? Wolfgang Clement tauchte als Karikatur im Spiel “Wechsel mit Wolfgang” auf. Clements Anwälte haben uns mitgeteilt, dass sie die Darstellung in der Flash-Animation „herabsetzend und entwürdigend“ empfinden. Zitat "Unser Mandant wird gleichsam wie eine Marionette dargestellt, zu Beginn der Animation zappelnd und vor sich hin pfeifend."

Default Bild

Illustration: Julia Schubert

Wo jetzt die Papiertüte zu sehen ist, war vorher Wolfgang Clement im Bild. Das fand der ehemalige Superminister nicht lustig. Screenshot von Utopia.de Habt Ihr ihn vorher gefragt, ob Ihr sein Gesicht benutzen dürft? Nein. Wir sehen in Wolfgang Clement einen prominenten Interessensvertreter. Und lassen Herrn Clement eigentlich nichts anderes tun, als das, was er sonst auch tut: die Interessen der deutschen Energiewirtschaft und damit also auch der Atomindustrie zu vertreten. Könnt Ihr nicht auch irgendwie verstehen, dass er sich nicht gerade darüber freut, dass Ihr sein Gesicht einfach benutzt? Clement war mal "Superminister" und vertritt öffentlich seine Interessen. Wir hätten von einem Rheinländer mit dem Format eigentlich erwartet, dass er es mit etwas mehr Humor nimmt. Was müsst Ihr jetzt machen? Wir haben sofort reagiert und das Flash geändert, so dass Clement nicht mehr zu erkennen ist. Das Spiel heißt jetzt "Wechseln mit Willy". Und wie geht es weiter? Wir wollen weiterhin, dass so viele wie möglich auf Utopia.de zu einem Ökostromanbieter wechseln. Am Ende könnt Ihr doch froh darüber sein, dass Wolfgang Clement Euch jetzt noch mal Aufmerksamkeit für die Aktion schenkt, oder? Noch kann ich die Aufmerksamkeit nicht einschätzen. Unterm Strich heißt es aber für uns: Je mehr User auf unsere Seite kommen, sich über Ökostrom informieren und zu einem der Anbieter wechseln, desto besser. Hier geht's zur Ökostrom Jetzt!-Aktion von Utopia. Mehr zum Thema auf jetzt.de: Ein Interview mit Volker Gassner von Greenpeace.

  • teilen
  • schließen