Theatersport-WM: Es war voll, laut und fröhlich im Theater!

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Wie war der Finalabend am Freitag? Es war ein wundervoller Abend in einem schönen Theater. Eine aufregende Stimmung und bestimmt 800 Leute im Publikum - toll.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Was genau ist Theatersport? Es geht um Improvisationstheater, dass man wie einen Wettkampf aussehen lässt. Das Publikum bewertet jede Szene und bestimmt den Gewinner. Wie beim normalen Improtheater entscheiden die Zuschauer, was wir spielen, indem sie Wörter reinrufen. Das Besondere ist diese nette Art und Weise der Interaktion - der Schauspieler untereinander, der beiden Teams miteinander, der Schauspieler mit dem Publikum. Andererseits ist Impro auch eine gefährliche Form von Theater. Man ist von Gnade und Segen des Publikums abhängig - das Publikum ist unser Herr und Meister. Und gelegentlich kann es sich nicht entschieden - wie am Freitag? Dass wir in die Verlängerung gegangen sind, entspricht genau der Philosophie von Theatersport - man schafft gemeinsam etwas. Den Preis haben wir gedrittelt, und auf die Belgier, das Veranstaltungsteam und uns verteilt. Das Wichtigste: Es war voll, laut und fröhlich im Theater. Das war ein wirklich netter Teil der Weltmeisterschaft. Auch am Samstag, bei der finalen Show zur Langen Nacht des Theatersport, als alle Teams zusammen auf der Bühne waren, war es brechend voll im Shake Berlin, die Leute haben geschrien, tolle Stimmung. Da war soviel Liebe im Raum. Wie kam es zu der Auswahl der 16 teilnehmenden Teams? Jedes Team wurde auf andere Art und Weise ausgesucht. Ich war zusammen mit meiner Gruppe Crumbs die letzten drei Monate auf Tour, unter anderem in Österreich, Niederlande, Belgien und eben auch Deutschland - da war es selbstverständlich, dass wir auch hier teilnehmen und Jacob Banigan, Derek Flores und ich Kanada vertreten. Ist es nicht schwierig, Improvisationstheater in einem Land mit einer anderen Sprache zu spielen? An sich ist es kein Problem. Meist haben die Gruppen auf englisch gespielt. Auch stille Szenen haben wir eingebaut. Außerdem haben wir ab und zu in einer Fantasiesprache, mit Wörtern wiie „glmram“. Man tut einfach so, als würde man sich verstehen. Nur für manche Gruppen, zum Beispiel aus Russland, war das mit dem Englisch schwer. Hast du zwischendurch auch mal bei der „großen WM“ zugeschaut? Soviel wie möglich, zwischen den Shows haben wir immer geschaut. Fürs Finale habe ich mein Geld auf Frankreich gesetzt. Ich habe eine Wette mit Derek laufen, der ist für Italien. Mehr über die Theatersport-WM gibt es auf der Webseite theatersport-wm.de Fotos: Theatersport-wm.de

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