Weihnachtsbaum mit Genickbruch

Vor fünf Jahren riefen Johannes Müller und Johannes Marmon an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung dazu auf, den "Weihnachtsbaum" neu zu interpretieren - die Resonanz war groß und gerade läuft die fünfte "Weihnachtsbaumausstellung" mit fast 140 Objekten!
peter-wagner

jetzt.de: Johannes, hier in Bayern sagen wir ja Christbaum – ist Weihnachtsbaum die korrekte Bezeichnung? Johannes Müller: Ach, die ist uns eher egal. Der Baum ist, soweit wir wissen nicht nur christlich sondern in verschiedenen Bereichen verankert. Vielleicht ist das auch der Grund, dass die jährliche Ausstellung so gut funktioniert. Der Baum ist ein eindeutiges Bild mit Kegel und Kugeln, wird dann aber auch extrem kommerziell vermarktet; bei uns wird er von der Familie geschmückt – es gibt also viele Angriffsmöglichkeiten, wie man den bearbeiten kann. Gab es zu der Idee, Weihnachtsbäume aus allem möglichen zu machen ein Vorbild? Ganz aus dem Nichts ist sie nicht entstanden. Der Ursprungsgedanke war: Unsere Hochschule nennt sich „interdisziplinär“, also wollten wir wirklich einmal alle Fachbereiche zusammenführen durch so ein Projekt. Es war um die Weihnachtszeit und der Weihnachtsbaum hat sich als Thema angeboten. Jeder hat eine Erinnerung dazu, deshalb haben wir schon im ersten Jahr Studenten, Mitarbeiter und Professoren eingeladen, mitzumachen. Mit welcher Aufgabenstellung? Weihnachtsbäume interpretieren. Egal wie, wir haben keine Grenzen gesetzt. Ob Plakat oder Installation – wir wollten alles haben. Wählt ihr für die Ausstellung die besten aus? Nein. Alles wird ausgestellt. Mit einem Klick auf das Bild startest du die Bildergalerie mit einer Auswahl der bisher ausgestellten Bäume:

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Illustration: Julia Schubert

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Illustration: Julia Schubert
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