Xen.on: Ein Fernseh-Spielplatz für Studenten

Die öffentlich-rechtlichen Sender werden jünger. Xen.on, eine Sendung von Studenten aus Berlin und Brandenburg, läuft seit diesem Freitag auf dem RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg). Seit zehn Monaten proben die jungen Moderatoren, Redakteure und Cutter schon auf dem regionalen OKB (Offener Kanal Berlin), wie man eine Stunde Sendezeit sinnvoll füllt. Jetzt kann jeder in Deutschland, der sein Programm über Satellit empfängt, die Beiträge des jungen Teams sehen. Das Überthema ist diesmal „Popkultur“. Darüber wird dann in Rubriken wie „Walktalk“, „WG-Küche“ oder „Non.xens“ berichtet. Wir haben dazu die beiden Moderatoren von Xen.on interviewt.
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Illustration: Julia Schubert

Armin Zeric, 30 Jahre, Xen.on-Moderator Wer bist du? Ich bin Armin und studiere Freie Kunst an der Universität der Künste in Berlin. Bei Xen.on bin ich der erste Moderator. Was machst du? Ich produzierte junges Fernsehen. Damit meine ich nicht, dass wir ein spezielles Programm für Studenten bieten, sondern es geht um eine neue Sichtweise in einem speziellen Rahmen. Wir haben viele Freiheiten, das heißt, es gibt wenige Auflagen, was unsere Inhalte betrifft. Vorschläge zum Programm kann jeder einbringen. Wir machen Pop- und Jugendkultur, Musik, Witziges, einfach all die Dinge, die uns interessieren. Warum machst du das? Es ist toll, dass wir offen für alles sind. Ich kann mir vorstellen später auch in dem Job zu arbeiten.

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Illustration: Julia Schubert

Kristina Tschesch, 27 Jahre, Xenon-Moderatorin Wer bist du? Ich bin Kristina, zweite Moderatorin bei Xen.on. Eigentlich studiere ich Geschichte, Englisch und Medienwissenschaft, aber damit bin ich bald fertig. Was machst du? Ich moderiere alle zwei Woche die Sendung, weil ich mich mit Armin abwechsle. Manchmal machen wir auch eine Doppelmoderation, denn wir harmonieren sehr gut. Früher war ich in der Filmredaktion bei Xen.on, durch ein Casting habe ich dann den Moderatoren-Job bekommen. Außerdem spiele ich die Socke Biggi, die mit der Socke MC Medienrat „Non.xens“ moderiert. Wir geben dabei unsinnige Kommentare über das Überthema ab, das läuft aber erst nächste Woche an. Warum machst du das? Ich wollte schon immer moderieren. Das hier sehe ich als meine ersten Schritte, ich würde später gerne als Moderatorin arbeiten. Am liebsten für ein buntes Format, vielleicht ein Kulturmagazin mit frecher Herangehensweiße an die Themen. Neben den Erfahrungen, ist Spaß ein wichtiger Grund für mich hier mitzumachen. Xen.on läuft Freitags von 15- 16 Uhr und Samstags von 0-1 Uhr auf RBB. Hier findest du alles über Xen.on und das Programm. Foto: www.anja-mueller-fotografie.de, privat

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