High Fives für den Arbeitsplatz von morgen

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Die Stadt verändert sich mit den Menschen, die kommen, und mit denen, die gehen. Am Montag, 27. April, kommt Markus Herrmann nach München. Er ist 29 und bloggt auf hermsfarm.de. Diese zwei Eigenschaften führen ihn auf ein Podium in der TU München (Immatrikulationshalle, Arcisstraße 21, 18.30 Uhr, mehr über die Veranstaltung hier). Er diskutiert dort mit Studenten, jungen Arbeitnehmern, Unternehmensgründern, einem Microsoft-Experten und einem jetzt.de-Redakteur darüber, wie junge Menschen heute arbeiten – und arbeiten wollen. Muss man jeden Tag ins Büro gehen, wenn man alles online erledigen kann? Sind Studenten viel weiter als ihre zukünftigen Arbeitgeber? Vorher hat Markus aber unseren Kommen & Gehen-Fragebogen ausgefüllt.
 
Woher kommst du und was machst du da den ganzen Tag über?
Aus Berlin und dort bin ich einer dieser – Überraschung! – Wasmitmedienheinis. Die meiste Zeit denke ich mir also lustige Sachen fürs Internet aus.
 
Was bringst du uns mit?
Lustige Sachen fürs Internet? In jedem Fall ein paar Diskussionsansätze, wie zeitgemäßes Arbeiten im besten Falle aussehen sollte. Und High Fives.

Was ist der größte Unterschied zwischen München und deiner Heimatstadt?
Das Verständnis dafür, was ein Park ist und wie man diesen behandelt. Sobald der erste Sonnenstrahl Berlin erreicht hat, legt sich ein Teppich aus Müll, anstrengenden Menschen und Ketchup über jede erdenkliche Grünfläche. Noch eklatanter sind die Unterschiede eigentlich nur beim Verständnis dafür, was eine vernünftige Butterbreze(l) ist.
 
Und was die größte Gemeinsamkeit?
Wir sind echt merkwürdig hier, aber alle anderen sind noch viel merkwürdiger.
Welches Foto wirst du in München wahrscheinlich schießen und auf Instagram posten?
Wie ich kurz vor einer Podiumsdiskussion in einem Hörsaal der TU sitze und vortäusche, Ahnung von irgendwas zu haben.
 
Wenn du München in fünf Hashtags beschreiben müsstest – wie würden sie lauten?
#BiergärtenWoAuchSpeziGutSchmeckt
#SoSiehtDeutschlandImAuslandAus
#Weltfussballhauptstadt
#IstHierNochPlatzOkayDannHängenWirDaEinenJesusHin
#ICHKANNDIEALPENSEHEN

Wegen eines Jobs nach München ziehen – vorstellbar oder nicht?
Grundsätzlich vorstellbar, auch wenn ich vor kurzem erst einen Job in München abgesagt habe. Ich bin mit meiner Frau gefühlt gerade erst so richtig sesshaft in Berlin geworden, da mag ich nicht schon wieder weg. Außerdem wache ich manchmal nachts schweißgebadet auf und habe Alpträume davon, eine Wohnung in München suchen zu müssen.
 
Welchen Münchner oder welche Münchnerin würdest du gerne kennenlernen?
Uli Hoeneß. Weil er einen erheblichen Anteil an so mancher Freudenträne in meinem bisherigen Leben hatte. Aber der hat ja leider Gottes gerade nicht so viel Zeit.
   
München bei Nacht – wo geht’s hin?
Über die Dächer der Stadt, um Verbrechen zu bekämpfen. Das darf aber niemand wissen.
 
Was soll dir mal nachgesagt werden?
Dass ich eigentlich immer Recht hatte.



Text: jetzt-redaktion - Foto: privat

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