Kommen und Gehen mit Talul

Die Stadt verändert sich mit den Menschen, die kommen, und den Menschen, die gehen. Deshalb lassen wir München-Besucher regelmäßig unseren Stadtfragebogen ausfüllen. Dieses Mal mit Talul.
jetzt-redaktion

An diesem Freitag, den 1. Februar, legt der Dresdener DJ Talul im Harry Klein auf. Wer mehr über Talul und seine Musik erfahren will: Am Freitag ist er gegen 17 Uhr auch bei egoFM für ein Radio-Interview zu Gast.  

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Illustration: Julia Schubert

Talul

Woher kommst du?
Ich bin tief im Osten geboren und lebe auch noch in meiner Heimatstadt, der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Mein Name kommt aus dem Arabischen, weil mein Papa aus dem Libanon stammt, meine Mama ist Deutsche.  

Was willst du hier?
Mir einen kleinen Traum erfüllen und am 01. Februar in einem der angesagtesten Clubs in Deutschland spielen – dem Harry Klein. Ich freue mich sehr über die Einladung.    

Was bringst du uns mit?
Meine Musik, gute Laune, meine Freundin und ein paar Kumpels, meinen minimal-ausgeprägten sächsischen Dialekt, hohe Erwartungen.  

Welchen Münchner oder welche Münchnerin würdest du gerne kennen lernen?
Moritz Bleibtreu – weil er in den Medien wie ein „Kumpeltyp“ rüberkommt und ich ihn als einen der größten deutschen Schauspieler dieser Zeit sehe.  

München bei Nacht – wo geht’s hin?
Viele meiner Freunde aus München schwärmen vom Glockenbachviertel. Dort würde ich gerne ein paar Restaurants und Kneipen besuchen.   

Welches Klischee über München ist dir das liebste?
Dirndl, Lederhosen…Bier! Bier! Bier! Es ist lustig, dass tatsächlich einige denken, so sehe das ganzjährige Stadtbild der Münchner aus. Das amüsiert mich sehr.  

Wann gehst du wieder?
Wir reisen mit dem Auto aus Dresden an und sind flexibel – wir werden vermutlich bis Sonntag bleiben und die Stadt so gut es geht genießen.  

Was müsste München tun, um dich zum Bleiben zu bewegen?
Ich bin nun das dritte Mal in München und mich fasziniert es einfach immer und immer wieder: die Kultur, die Leute, das typisch „Bayerische“! Allerdings würde ich mich in größeren Szenestädten wie Berlin wohler fühlen – jedenfalls für ein paar Jahre.  

Was soll dir mal nachgesagt werden?
Einfach nur, dass ich ein netter Typ bin, der tolle Musik macht. Nicht mehr und nicht weniger.

Text: jetzt-redaktion - Foto: o.H.

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