Aus der Schulklasse vor die UNO - Stephanie ist Deutschlands Abgesandte

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

„Insgesamt sind acht Mädchen für dieses Programm ausgewählt worden: Zwei kommen aus Deutschland, ein Mädchen kommt aus Peru, eines aus Ghana und vier weitere stammen aus den Vereinigten Staaten. Ab dem kommenden Donnerstag (22. Februar 2007) wird dann in New York eine neue Resolution der Vereinten Nationen ausgearbeitet. Diese soll die Rechte der Mädchen und Frauen stärken und die Gewalt ihnen Gegenüber stark einschränken. Der Ausschuss hierfür nennt sich „Commission for the status of women“. „Ich werde vor der UNO in New York sprechen“ Ich persönlich engagiere mich sehr stark auf diesem Gebiet – momentan hauptsächlich für die „Tibet Initiative München“ und ich denke, dass ich meine Meinung gut und auch argumentativ stark rüberbringen kann. Vermutlich ist das der Grund, warum man mich ausgewählt hat, um nach New York zur UNO zu fahren. Erfahren habe ich von dieser Entscheidung im Dezember letzten Jahres. Danach habe ich meine Recherche zu dem Thema begonnen, das in New York verhandelt werden soll. Ich habe im Vorfeld einiges an Informationen von Seiten der UNO erhalten. Doch der Großteil meiner Recherche war Eigeninitiative. Zum Beispiel habe ich mich an die Gleichstellungsstelle der Stadt München gewandt um mir ein Bild davon zu machen, wie präsent das Thema „Gewalt gegen Frauen“ in unserem Breiten ist. Ich war teilweise bestürzt zu hören dass Gewalt in Deutschland gegenüber Mädchen und Frauen solch eine große Rolle spielt. Zum Beispiel erfährt beinahe jede dritte Frau Gewalt durch ihren Partner. Primär beschäftigt sich jeder Jugendvertreter mit der aktuellen Situation in seinem Land. In New York ist es dann unsere Aufgabe sein, diese vor einem Gremium vorzustellen. Um welches Gremium es sich handeln wird, ist noch nicht klar. Fest steht allerdings, dass die Veranstaltung zehn Tage dauern wird und wir in einer offenen Diskussion mit den UN-Botschaftern stehen werden. Die subjektive Einschätzung erfahren Ich bin natürlich nervös vor der Reise nach Amerika, aber ich glaube auch, dass ich mich sehr gut vorbereitet habe. Ich stand in Interaktion mit Schülervertretern anderer Schulen und habe mich in Arbeitsgruppen mit Mädchen unterhalten um ihre subjektive Einschätzung zu erfahren. Ich bin der Meinung, wenn der Jugend schon eine Stimme gegeben wird, dann sollte ich versuchen, möglichst viele Jugendliche in ihrer Meinung mit einzubeziehen. Protokoll: Kristin Matousek; Foto: privat

  • teilen
  • schließen