Gegen zehn Uhr am Morgen beginnt Philipp seine Vorbereitungen für die letzte Mahlzeit des Tages. Er legt im Wohnzimmer seine orangene Robe an, erst die Unterrobe, eine Art Wickelrock. Dann verdreht er die Oberrobe in vertrackter Technik um seinen Oberkörper und legt eine Art Decke um seine Schultern. Die Konstruktion verrutscht sehr leicht und das ist Absicht. Sie zwingt ihn zu einem achtsamen Gang. Philipp greift nach einer blechernen Schüssel mit Lederriemen, er hängt sie um seine Schultern. Er geht durch die kleine Küche, die an das Wohnzimmer grenzt. Dort klebt ein Plan, in dem steht, wer ihm diese Woche Almosen gibt. Für heute stehen darin die Namen eines japanischen Restaurants und einer Familie. Philipp und seine beiden Gastmönche aus Burma und Tschechien sammeln jeden Tag Almosen. Gegen halb zwölf müssen sie essen, so ist es die Regel, bis zum Frühstück am folgenden Tag gibt es dann nichts mehr. Philipp schließt hinter sich die Tür des buddhistischen Klosters auf dem Domberg zu Freising und geht über das Kopfsteinpflaster eines schmalen und steilen Weges hinab in die Stadt. Freising scheint sich an diesen Anblick zu gewöhnen. Die Menschen mustern Philipp wie einen guten Straßenmusiker. „Die Freisinger haben den Respekt vor Mönchen und Nonnen schon verinnerlicht“, glaubt Philipp. „Mönche sind für viele Menschen so etwas wie Archetypen.“ Im Mariendom, dem Wahrzeichen der Stadt, gleich neben Philipps Kloster, wurde Joseph Ratzinger zum Priester geweiht. Er klopft an der Hintertür des japanischen Restaurants. Der Koch öffnet und reicht eine Papiertüte mit Semmeln heraus. Philipp geht weiter, eine Bundesstraße entlang, dann durch ein Gartentürchen zu einem kleinen Haus. Eine Frau aus Burma legt ihm Reis und gekochtes Gemüse in die Blechschale. Die Spende, das Geben ist im Buddhismus ziemlich wichtig. Überhaupt hat der Buddhismus viel mit Loslassen zu tun. Man kann das an Philipps Leben sehen. Philipp Jenning ist 34 Jahre alt und unterschreibt seine Mails mit Bhikkhu Thitadhammo. Sein Weg zum Bhikkhu, zum Mönch, verlief, so wirkt es, sehr gerade. Nach dem Abitur in Freising besuchte Philipp ein japanisches Kloster und wurde dort zum bekennenden Buddhisten. Er studierte Sinologie in München, nach seinem Abschluss verreiste er wieder und kam vorerst nicht mehr zurück. Er lebte in buddhistischen Klöstern in Japan, Taiwan und Thailand, vor sechs Jahren ordinierten sie ihn zum buddhistischen Mönch. Dann kehrte er zurück in seine Heimatstadt, plötzlich, Herbst 2008. Er eröffnete das buddhistische Kloster. Philipps Mutter Maureen wohnt schon lange nicht mehr in Freising, sie geht jetzt nahe Koblenz ans Telefon. Doch nach wenigen Minuten legt sie den Hörer zur Seite. Sie sucht den Brief von Philipp, in dem er schrieb, wie er sein Leben verändern werde. „Er hat ihn mir 1998 geschrieben.“ Sie liest vor: „,Ab nächstes Jahr im Frühjahr möchte ich noch ein Jahr in Japan verbringen und werde mich zum buddhistischen Priester ausbilden lassen.‘“ Die Mutter scheint sich noch heute zu wundern. „Wir haben ihn nicht dazu angeleitet. Er hat sich immer für Religion interessiert, Philipp war ein sehr kluges Kind. Aber er hat sein Leben lang um Anerkennung gekämpft. Vor allem gegenüber seinem Vater.“

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Bhikkhu Philipp Dem Buddhismus geht es in Deutschland ganz gut. Immer mehr Menschen schließen sich buddhistischen Gemeinschaften an. Sie meditieren, sie wollen gelassener werden. Sie sollen, und das klingt abstrakt: Leid überwinden. „In der Buddhalehre geht es um die Realität“, sagt Bhikkhu Philipp. „Ziel ist es, die Realität zu verstehen, wie sie wirklich ist. Es geht darum, alle falschen Vorstellungen aufzugeben. Dann kann man nicht mehr überrascht und enttäuscht werden. Durch diese Mehrung an Verständnis und Wissen ist es möglich, Leid in seiner mannigfaltigen Erscheinung zum Verschwinden zu bringen.“ Philipp sieht aus dem Fenster des Hauses, in dem er seit einem Jahr lebt und nippt an einer Tasse mit lauwarmem Tee. Sein Blick fällt auf ein Kruzifix. Jesus blickt nach unten, Füße und Hände an das Holz geschlagen. In Philipps Rücken, in einer Ecke des Wohnzimmers lächelt eine kindsgroße, mit Messing beschlagene Buddhastatue. Philipp senkt seinen Körper in den Schneidersitz, stellt die Tasse zur Seite, man sieht drei erbsengroße Brandmale auf seinem geschorenen Kopf. Sie stammen von seiner Ordinierung als Mönch in Taiwan, sie belegen, dass er seinen Körper dem Buddhismus opferte. Als er noch einer anderen Form des Buddhismus angehörte und in Thailand lebte, kam Philipp mal mit rasierten Augenbrauen nach Deutschland. Als Burma und Thailand vor vielen Jahren einander den Krieg erklärt hatten, schickten die Burmesen als Mönche verkleidete Spione nach Thailand. Um keinem Spion aufzusitzen, rasierten sich die thailändischen buddhistischen Mönche die Augenbrauen. So erkannten sie einander. Die Tradition hielt sich. „Man sieht dann aus wie ein Alien“, sagt Philipp. „Das irritiert die Leute.“ Als er einmal seine Mutter nahe Koblenz besucht und in der orangenen Robe durch den Ort spaziert, rufen Anwohner die Polizei. Sie melden einen Verrückten, der in Handtücher gewickelt durch die Straßen gehe. Sven legt die Hände übereinander und schaut mit wachen Augen durch seine Brille. „Der Tod meiner Mutter war der Auslöser“, sagt er im Haus seiner Eltern nahe München in einer verregneten Herbstnacht. „Das Christentum konnte mir keinen Halt mehr geben, da war der Buddhismus eine Hilfe.“ Der 33-Jährige tritt nach dem Tod seiner Mutter aus der Kirche aus. Ein Schritt, der lange angedacht war, den er zu Lebzeiten seiner Mutter aber aus Respekt vor ihrem Glauben nicht gewagt hätte. Sven wird Buddhist und sein Leben verändert sich. Er trinkt keinen Alkohol mehr und stößt bei Freunden auf Verwunderung, manche wenden sich sogar von ihm ab. Er erschlägt jetzt keine Fliege mehr. Er ist jetzt der Vorstand eines Vereins. Bhikkhu Philipp und Sven begegnen sich im Herbst des vorvergangenen Jahres. Sven arbeitet als Elektrotechniker in einer Werkstatt mit Philipps Onkel zusammen. Eines Tages erzählt der Onkel, dass sein Neffe Philipp wieder nach Hause zurückgekehrt sei. Er trage jetzt ein orangenes Gewand. Er sei jetzt Mönch. Sven horcht auf. Er trifft sich mit Philipp, die beiden spazieren durch den Wald, als Philipp fragt: Wärst du bereit, mich zu unterstützen, wenn ich ein Kloster aufmachte? Sven nickt. Seit einem Jahr gibt es nun das buddhistische Kloster in Freising. Erst war das Kloster nur das WG-Zimmer, in dem Philipp lebte. Jetzt ist es das kleine Haus, in dem sich das Zimmer befindet. Erst meditierte und las dort nur Bhikkhu Philipp, dann zogen die Bhikkhus Tejobhasa und Gavesako ein. Um sie herum wächst unter Svens Leitung ein Förderverein mit gerade gut 100 Mitgliedern. Sie kümmern sich um das Frühstück der Mönche und um Anlaufstellen für den Almosengang, sie zahlen die Miete für das Haus, weil die Mönche kein Geld haben dürfen. So haben die Mönche Platz zum Meditieren, zum Lesen, zum Vorbereiten ihrer Auslegungen der Reden des Buddha. So können Menschen auf den Domberg kommen und Meditieren oder im Gespräch mit einem Mönch sich selbst erkunden. Manche denken an eine Provokation, wenn sie erfahren, dass Philipp den Buddhismus auf dem Domberg, direkt neben dem Mariendom lehrt. „Aber es war Zufall“, sagt Philipp. Er ist vorsichtig, wenn er über den Katholizismus redet. Einmal rief der Freisinger Radiosender Hitwelle an und fragte, was Philipp zur zunehmenden Zahl der Kirchenaustritte denke. Nach einem Moment Nachdenken sagte er, dass er dazu nichts sagen werde. „Die Krise der Institution Kirche ist ja sichtbar. Ich bin ja auch Ergebnis dieser Krise. Aber es gibt Leute, die kompetenter sind, darüber zu reden.“ Irgendwann in der Jugend beginnen wir, die Ideen zu hinterfragen, mit denen uns unsere Eltern ausgestattet haben. Wir fragen vielleicht, ob man glauben kann, was in der Bibel steht und warum im Namen von Religionen Kriege geführt werden. Es beginnt eine Phase des Suchens. Wir lesen dann vielleicht Hermann Hesse oder J.D. Salinger. Wir fragen, wie Gläserrücken funktioniert oder versuchen zu verstehen, wohin der Mensch geht, der in unserem Freundeskreis als Erstes stirbt. Viele von uns legen all die Fragen irgendwann beiseite, um sie später wieder aufzunehmen. In manchen Köpfen hören die Fragen aber nicht auf. Bei Philipp war das so. Er war Gymnasiast und hatte „Siddharta“ von Hermann Hesse gelesen, als er eines Tages vor dem Spiegel stand. „Ich putzte Zähne und dachte: Warum bin ich da? Warum schaue ich so aus? Wer bin ich? Ich war zwar Ministrant, habe aber nichts damit anfangen können, dass ich eine Existenz nach dem Plan Gottes bin. Das war für mich nicht annehmbar. So begann meine graduelle Entwicklung zum buddhistischen Mönch.“ Ein Samstag Ende Oktober in Freising. 60 Menschen tragen neue Mönchsroben, Tee, Aspirin-Schachteln oder Kekse in das Foyer des Gymnasiums auf dem Domberg. Sie gehen zur buddhistischen Kathinafeier, die das Ende der Regenzeit markiert. Sie offerieren ihre Gaben den drei Mönchen, die auf einer Art Podest sitzen. Während die Mönche Sutren murmeln, macht Philipps Onkel Alois-Andreas Fotos. Philipps Schwester Nicole, 27, steht neben ihm. Alois: Ich kann mich an eine Beerdigung erinnern, bei der er sich an allen Menschen vorbei bis in die erste Reihe gedrängelt hat. Er wollte sehen, was mit dem Sarg passiert. Vielleicht wollte er auch im Mittelpunkt stehen. Nicole: Er war kein normaler Jugendlicher. Er ist nicht viel ausgegangen oder hat gefeiert. Alois: Er hat sich schon als Kind sehr gern mit Erwachsenen abgegeben. Nicole: Einmal hat er uns besucht, da hatte er keine Augenbrauen mehr. Alois: Ich habe ihn gefragt: Hey, Junge! Bist du jetzt bei den Bhagwans? Nicole: Wir waren uns fremd. Alois: Ich habe ihm gesagt: Verbeugen tu ich mich nicht vor dir! Keiner muss sich vor einem anderen verbeugen. Ich bestehe darauf, dass du mir die Hand gibst. Und wenn er mir dann die Hand gibt, drücke ich richtig fest zu.


Für gläubige Buddhisten ist es etwas Besonderes, mit ordinierten Mönchen zu meditieren. Viele thailändische Frauen sind mit ihren deutschen Männern zur Kathinafeier gekommen. Im Hintergrund trägt der Koch eines Freisinger Thai-Restaurants eine Warmhaltebox herein. Er baut ein duftendes Buffett auf. Jeden Tag sind die Mönche auf Spenden angewiesen. Das zwingt sie, Kontakt zu den Menschen zu halten. Auf der Website des Klosters veröffentlicht Philipp gelegentlich, was im Haus noch fehlt. Hausschuhe zum Beispiel. Besteck. Er wünscht sich Spenden für eine Bibliothek, die er anlegen will.

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Unterwegs auf Almosengang: Bhikkhu Philipp, rechts, und Tejobhasa, ein Gastmönch aus Burma. Wenn Philipp erklärt, warum er zurück kam und die Mühe einer Klostergründung auf sich nahm, spricht er von Dankbarkeit. „Ich kam zurück, weil es meinem Vater wieder nicht gut ging. In jenen Tagen fragte ich mich, ob es möglich ist, als buddhistischer Mensch hier zu leben? Mir ist in Freising viel Gutes getan worden und ich möchte dieses Gute zurückgeben. Die Wahrheiten des Buddha, das Dhamma, sind das Kostbarste, das ich für mich gefunden habe. Ich dachte, damit könnte ich meine Heimatkultur bereichern.“ Philipps Mutter glaubt, dass es immer mehrere Gründe gibt, warum man etwas tut. „Er hatte eine schwere Kindheit“, sagt sie. Philipps Vater war Alkoholiker. Häufig kam er mit seinem gescheiten Sohn nicht zurecht. Er fühlte sich ihm unterlegen. „Das hat er Philipp spüren lassen“, sagt die Mutter. Das Verhältnis sei schwierig gewesen, habe sich nach Philipps Auszug aber geändert. Schließlich geschah während Philipps Studium etwas Seltsames. Die Eltern waren längst geschieden, Philipp besuchte seinen Vater manchmal in dessen Wohnung. Nachdem er eines Morgens bei ihm war, ging er am Nachmittag zum Einkaufen in die Stadt. Er hatte gerade sein Rad mit den Lebensmitteln bepackt, als ihn ein diffuses Gefühl beschlich, seinem Vater gehe es nicht gut. Er schaute nochmal bei ihm vorbei. Er klingelte, doch niemand öffnete. Philipp hatte als Einziger der Familie einen Schlüssel zur Wohnung und sperrte auf. Er fand ihn am Boden, gefangen in einem Krampfanfall. Obwohl ein Arzt die Überlebenschancen an jenem Tag nur sehr gering einschätzte, überlebte der Vater, wurde aber mit den Jahren immer pflegebedürftiger. „Philipp hat ihn gerettet“, sagt die Mutter. Sie glaubt noch heute an ein Wunder, das Philipp damals in die Wohnung geführt hat. Sie glaubt auch, dass Philipps Rückkehr nicht nur mit dem Wunsch zu tun hat, den Buddhismus zu lehren und etwas zurückzugeben. „Er liebt seinen Vater sehr. Trotz seiner negativen Erfahrungen.“ Viele Menschen suchen in irgendeiner Form nach einer Art außerweltlichem Halt. Vielen wird schon als Kind der Glaube an eine bestimmte Religion übergeben. Philipp wuchs katholisch auf und stellte in der Pubertät seinen Glauben in Frage. Er spricht heute von „gewöhnlicher reflektiver Selbstbeschäftigung“, von normalem philosophischem Denken, das ihn zum Buddhismus geführt habe. Es schien ihm angemessener, selbst nach dem Sinn seines Daseins zu forschen als einfach zu glauben, dass es da Etwas gibt. Christen offenbart sich ihre Religion, sagt man. Buddhisten erfahren die Welt. Philipp trat aus der Kirche aus. Der Buddhismus scheint ja auch gut in unsere Zeit zu passen. Aus den Menschen sind Individualisten geworden, Selbstverwirklicher, die sich andauernd selbst erforschen. Aus einer solchen Lebensperspektive heraus könnte man ganz gut behaupten, der Buddhismus sei um einiges zeitgemäßer als zum Beispiel das Christentum. Man könnte sagen, dass sich auf dem Freisinger Domberg nun zwei Religionen gegenüber stehen. Aber wenn man so denkt, handelt man sich einen Widerspruch von Martin Rötting ein. Rötting hat Philipps Ankunft miterlebt. Er war sieben Jahre lang der Gemeindereferent der Kirchengemeinde St. Georg in Freising und arbeitet heute für die Katholische Hochschulgemeinde der Münchner Universität. Rötting erinnert sich an aufgeregte Anrufe von Gemeindemitgliedern, die ihn vorsichtig darauf hinwiesen, dass da nun, naja, so ein Buddhist in der Stadt sei! Er erinnert sich an einen Kirchenmann, der es ganz verwerflich fand, dass Bhikkhu Philipp den Korbinianbären in das Wappen seines buddhistischen Klosters mit aufnahm. Angeblich war der Heilige Korbinian vor vielen hundert Jahren nach Rom unterwegs, als ein Bär sein Lastpferd riss. Zur Strafe lud er dem Bären sein Gepäck auf und lief mit ihm nach Rom. Der Heilige Korbinian ist heute der Schutzpatron des Erzbistums München und Freising. Der Bär ist heute das Wappentier von Papst Benedikt XVI. Aber Martin Rötting findet das mit dem Bären nicht wild. Vielleicht, weil er Occurso gegründet hat, ein Institut für interreligiösen Dialog. Rötting kann erklären, dass es da Zusammenhänge gibt; dass es im Glauben mehrere Wege gibt, die zum gleichen Ziel führen. Es geht da zum Beispiel um’s Leersein: „Im Buddhismus ist die eigene Leerheit der Ausdruck dafür, dass mich nichts mehr leiden lässt. Nun gibt es in der Theologie das Wort Kenosis. Es bedeutet die Entleerung des Menschen. Die Entäußerung. In Gott scheint es etwas zu geben, das dem Menschen die völlige Freiheit gibt. Es bringt ihn dazu, nicht mehr an Macht festzuhalten. Gott hat es vorgemacht: Er hat sich seiner Macht entleert und das Symbol dafür ist das Kreuz.“ Rötting holt aus. „Es heißt: Selig sind die, die arm sind. Wer also nichts mehr hat, kommt ins Himmelreich. In den buddhistisch-christlichen Dialoggesprächen zitieren wir immer den christlichen Mystiker Meister Eckhardt. Er sagt: Nur in dem Nicht kann Liebe sein. Gott ist ein reines Nicht. Das ist jetzt der Zugang der Christen zur buddhistischen Meditation. Beide, der Buddhist und der Christ, müssen den Eigenwillen aufgeben, um ihr Ziel zu erreichen. Sie dürfen keine Egoisten mehr sein.“ Martin Rötting nestelt an seiner Brille. Dann kommt der letzte Satz, der auf einfache und komplizierte Weise beschreibt, was Glauben für einen Buddhisten und einen Christen bedeutet, was Glauben vielleicht ganz generell bedeutet: „Sie müssen loslassen – und sich den Tod vorstellen.“

Text: peter-wagner - Fotos: Gerald von Foris