John Bruckman im Fragebogen-Interview

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Wo kommst du her? Ich komme auch Berkeley, Kalifornien, wo ich als Gründer von Magnatune arbeite. Da ich ein ziemlich unfähiger Chef bin, versuche ich soviel Zeit wie möglich zum Programmieren zu nutzen. Ich bin nämlich auch derjenige, der sich um die Software bei Magnatune kümmern muss.

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Und was hast du in München vor? Hauptsächlich will ich Schweinshaxe essen (Dabei fällt mir ein: Wie kriegt ihr das eigentlich immer hin, dass sie außen so knusprig und innen so zart ist?), ansonsten will ich ein wenig am Tegernsee abhängen und mich von den Ideen der Organisatoren der Konferenz „Media in Transition“ inspirieren lassen – ach ja, da bin ich natürlich auch. Was wirst du (uns) mitbringen? Meine Erfahrung in dem Versuch, das Linux-Phänomen auf die Musikindustrie zu übertragen. Damit meine ich das Engagement, das ein paar wenig aufgebracht und sich mit Microsoft angelegt haben – und sogar einige Kämpfe gewinnen konnten. Im Bereich der Musik wollen wir das mit den Major Labels schaffen. Welchen Münchner möchtest du treffen? München zählt tatsächlich zu meinen Lieblingsstädten weltweit. Ihr habt eine sehr lebhafte Subkultur mit Künstlern und kreativen Menschen. „Crazy Muencheners“ haben mich schon einige Male inspiriert. Welches Klischee über München gefällt dir am besten? München hat die freundliche, ruhige Kaffee-Kultur und das wunderbare Essen Italiens mit der deutschen Gründlichkeit verbunden. Deshalb läuft funktioniert alles ohne Korruption. Außerdem hat München diese wundervolle große Fußgängerzone. Ich liebe es nachts umherzuschlendern und den Straßenmusikanten zu lauschen. Was muss München tun, um dich zum Bleiben zu überreden? München ist schon großartig, ich müsste nur mein Leben anders organisieren. Was soll dir mal nachgesagt werden? Lasst uns diesen verrückten Amerikaner nächstes Jahr wieder einladen? Mehr über die Konferenz, die am 5. September beginnt, gibt es unter Media in Transition. Dort kann man auch 30 Studententickets zu einem ermäßigten Preis erwerben.

  • teilen
  • schließen