Münchner Höhepunkte

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Die Stadt ist zum Entdecken da. Die sogenannten "Urban Explorer" zum Beispiel durchstreifen verlassene Gebäude in ihren jeweiligen Städten. Die jetzt.de-Redaktion hat nun München zum Wandergebiet erklärt: Mitarbeiter Michael Mettke machte sich auf die Suche nach den schönsten Panoramen - in Hochhäusern, Türmen und auf Müllbergen. Diese "Gebirgstour" nehmen wir zum Anlass für ein jetzt.de-Vorzeigen: Steig auf dein eigenes Dach, mach ein Foto von der Aussicht, die man von dort hat, und schick das Bild bis Freitag, 22. Januar 2010, 16 Uhr, an muetze@jetzt.de. Der Kosmos stimmt dann am Wochenende ab ab, wer die schönste Aussicht hat. 1. Fröttmaninger Berg

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 75 Gehzeit: Circa 15 Minuten über einen Rundweg Schwierigkeitsgrad: Leicht und für jedermann zugänglich. Panorama: Blick auf die Allianz Arena im Norden und die Kläranlage Gut Großlappen im Süden. Einkehrmöglichkeit: Möglicherweise im Container der Stadtwerke München, der neben dem Windrad steht. Beten kann man in der Heilig-Kreuz-Kirche im Westen und in der Moschee im Osten. Gefahren: Sturzgefahr abseits der Wege. Auf dem Berggipfel warnen mehrere Schilder vor Deponiegas. Zugang bis zum Windrad nicht möglich. Besonderes: Hier war mal ein Skilift. Ist jetzt wieder weg.


2. BMW-Turm „Vierzylinder“

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 98 Gehzeit: 6 bis 7 Minuten Schwierigkeitsgrad: Unbezwingbar. Aufstieg "nicht öffentlich" und nur mit besonderer Genehmigung. Panorama: Vom Dach des Vierzylinders hat man den wahrscheinlich in der ganzen Stadt schönsten Blick auf den Olympiaturm. Einkehrmöglichkeit: Gleich gegenüber gibt es ein Pizza-Schnellrestaurant. Besonderes: 2007 erklomm der Rennfahrer Felix Porteiro die 22 Stockwerke in nur 2:57 Minuten - allerdings zu Fuß.


3. Olympiaberg

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 60 Gehzeit: 5 bis 6 Minuten Schwierigkeitsgrad: Leicht bis schwierig. Der Gipfel kann entweder über einen leichten Rundweg oder über einen steilen Hang erreicht werden. Einkehr: Sticht man vom Olympiagipfel scharf nach rechts ab, erreicht man die „Olympia-Alm“. Besonderes: Der Olympiaberg wurde aus den Trümmern Münchner Häuser aus dem Zweiten Weltkrieg errichtet.


4. Olympiaturm

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 192 auf der obersten Plattform Gehzeit: 18 Minuten Schwierigkeitsgrad: Mittel. Mit dem Lift während der Öffnungszeit für jedermann zugänglich. Einkehrmöglichkeit: Das Drehrestaurant auf 181 Metern hat bis 24 Uhr geöffnet. Panorama: Blick auf den eingeschneiten Olympiaberg. Gefahren: Der gesicherte Weg auf der Plattform ist bei Eis und Schnee nicht zugänglich.


5. Highlight Tower 2

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 113 Gehzeit: 8 Minuten Schwierigkeitsgrad: Unbezwingbar. Der Weg ist "nicht öffentlich zugänglich" - nur mit besonderer Genehmigung. Panorama: Blick auf die „Alte Heide“, im Hintergrund sieht man das Heizkraftwerk Nord in Unterföhring. Einkehrmöglichkeit: Keine, außer man ist Gast des „Hotel Innside“. Besonderes: Die Highlight Towers sind das Trainingsgelände des Treppenläufers Matthias Jan, da es sowohl ein rechtsdrehendes als auch ein linksdrehendes Treppenhaus gibt. Bei jedem Training läuft Matthias das Haus fünf bis sechs Mal hoch und wieder runter.


6. Hochhaus Uptown

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Illustration: Julia Schubert

Höhenmeter: 146 Gehzeit: 12 Minuten Schwierigkeitsgrad: Unbezwingbar: Weg "nicht öffentlich zugänglich" - nur mit besonderer Genehmigung. Panorama: Blick auf den Georg-Brauchle Ring und Olympiagelände. Einkehrmöglichkeit: 100 Meter weiter gibt es zwei Tankstellen. Besonderes: Das Uptown ist das höchste Gebäude Süddeutschlands.


7. Hochhaus des Süddeutschen Verlages

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Bergsteiger Mettke Höhenmeter: 99,95 Gehzeit: 7 Minuten Schwierigkeitsgrad: für SZ-Mitarbeiter leicht, für alle anderen unbezwingbar Einkehrmöglichkeit: SZ- Kantine Panorama: Blick in den Norden auf den Fröttmaninger Berg, das Pharao-Haus und das Heizkraftwerk in Unterföhring. Im Süden hat man bei gutem Wetter einen herausragenden Blick auf die Alpen. Besonderes: Zwar behaupten alle Münchner Hochhäuser den schnellsten Aufzug zu haben, hier hat man aber mit Sicherheit den modernsten Fahrstuhl der Stadt.

Text: michael-mettke - Fotos: Autor

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