1000 Orte, die man sehen muss, bevor man stirbt

In den Papier-Mittelgebirgen, die in den Buchhandlungen immer gleich beim Eingang liegen, fällt mir in letzter Zeit öfter das Buch
roland-schulz

In den Papier-Mittelgebirgen, die in den Buchhandlungen immer gleich beim Eingang liegen, fällt mir in letzter Zeit öfter das Buch 1000 Places to see before you die auf: eine Art Reiseführer der besten Orte (oder für alle Schott´s Sammelsurium-Hasser: Schott´s Reiseziele, üarg). Die Idee ist aber ganz schön: Welche Orte sollte man gesehen haben auf der Welt, bevor man dann eines Tages aus ihr scheidet? Das Buch führt dabei das Brandenburger Tor in Berlin oder Ayers Rock ebenso auf wie der anscheinend vor Ort legendäre "Superdawg"-Hotdog-Stand in Chicago - kann ich nichts dazu sagen, ich kann nur meine fünf Orte aufführen, die ich sehenswert finde in diesem Leben:

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Illustration: Julia Schubert

1. Die kolumbianische Insel Providencia inmitten der Karibik, wg. allem, was in der Bounty-Werbung so falsch wirkt, dort aber echt ist, incl. Drinks aus Kokosnüssen. 2. New York, Central Park, und zwar weil halt. 3. Wieskirche, Oberbayern - obwohl man ja streng genommen "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" sagen muss. Warum? Weil es eine Wahnsinnskirche ist. 4. Den Fluss Mamoré, Bolivien, wg. rosa Flussdelphinen, Totenkopfäffchen und dem Sonnaufgang vom Boot aus. 5. Felsendom, Jerusalem. Weil alle Geschichte an einem Ort steckt, und das spürt man. Wenn ich noch zwei Extrapunkte hinzufügen dürfte, wären es: Tulum in Mexiko, aber da soll es jetzt schlimm sein, und mein Metzger hier in München, der die besten Weißwürste wie auch Debreziner macht (nene, da verrate ich nicht, wo der ist), das ist eher für die kleine Erholungsreise um die Ecke. Und - was sind eure Orte, die man unbedingt gesehen haben muss in diesem Leben? Wo liegen sie, und warum muss man sie sehen?

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