Acht Millionen falsche Empfänger

Ein Mitarbeiter der New York Times hat sich ziemlich vertan und eine peinliche Nachricht an viel zu viele Menschen verschickt. Deshalb: Ein Tagesticker über Mail-Malheure.
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Illustration: Julia Schubert


Eine große Zahl Abonnenten der New York Times fand am Mittwochmorgen eine E-Mail in ihrem Posteingang. Darin wurden die Empfänger gebeten, die Kündigung ihres Abos doch noch mal zu überdenken. Die Bitte war kombiniert mit dem nicht unattraktiven Angebot eines 50-prozentigen Rabatts für den Fall, dass der Abonnent seine Kündigung zurück nähme.

Allein, die meisten Empfänger dieser E-Mail hatten ihr Abo gar nicht gekündigt.

Eigentlich sollte sie nur an 300 Menschen versandt werden, ging stattdessen aber offenbar an etwa acht Millionen. Ein Mitarbeiter der New York Times hatte sich offenbar im Verteiler geirrt.

Ein peinlicher Fehler. Aber einer, der leider schneller passiert als einem lieb sein kann. Wahrscheinlich ist den meisten von uns schon mal etwas Ähnliches passiert. Weil wir den „Antworten“-Button verfehlt haben und fälschlicherweise den „Allen antworten“-Button getroffen haben. Weil die Auto-Vervollständigen-Funktion unseres Mailprogramms den falschen Michael in die Empfängerzeile gehievt hat, ohne dass wir es bemerkt haben.

Was war das letzte Mail-Malheur, das dir passiert ist? Hast du mal etwas richtig Peinliches verschickt? Oder gar etwas, das dir richtig Ärger eingebracht hat?

Text: christian-helten - Foto: Ultra95 / photocase.com

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