Blöd und blöd gleich gut? Der Symbiosen-Ticker

Aus der Mathematik wissen wir: Plus und Minus gibt Minus, Minus und Minus hingegen wieder Plus. Plus und Plus sowieso Plus. Gilt das auch für die Kunst?
christiane-lutz

Aus der Mathematik wissen wir: Plus und Minus gibt Minus, Minus und Minus hingegen wieder Plus. Plus und Plus sowieso Plus. Scheinbar lässt sich dieses Prinzip sich auch auf Paarungen im künstlerischen Bereich übertragen, wo es jede Menge symbiotischer Beziehungen gibt, die den Beteiligten zu mehr Erfolg verhelfen sollen. Manchmal kommt auch was richtig Schmuckes raus dabei. Man krame in der Geschichte und finde ein Gedicht von Schiller „An die Freude“, das erst durch die Vertonung Beethovens ein beachtliches Stück Musikgeschichte wurde.

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Illustration: Julia Schubert

Heute dürfen wir uns unter Anderem über das Ergebnis der Symbiose von Uma Thurman und Quentin Tarantino freuen, die gute Filme zusammen machen. Im musikalischen Bereich sei das Phänomen Timbaland angerissen, der, egal, mit wem er da kooperiert, immer noch mehr Erfolg hat, als vorher. Die, die ihn „featuren“ erst recht. Doch ist plus+plus immer = Plus? Wird lustig und lustig noch lustiger? (Harald Schmidt und Oliver Pocher). Wird aus blöd und toll plötzlich noch toller? Oder doch blöd? Wenn man sich beispielsweise die Jury der am Samstag startenden RTL Show „Das Supertalent“ vor Augen führt, mag man sich kaum ausmalen, was da an Talent herauskommt, wenn man Dieter Bohlen, Sylvie Van der Vaart und Bruce Darnell in einen Topf wirft. Unappetitlich. Weitere unglückliche Paarungen: • Huber und Beckstein • Madonna und Guy Ritchie • Siegfried, Roy und der Tiger • Jeannette Biedermann und Ronan Keating Welches (Kunst-)Paar sollte sich deiner Meinung nach lieber wieder trennen? Welche Formationen würdest du gern mal sehen? Wer sollte mal wen featuren?

Text: christiane-lutz - Bild: rtr

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