Brauchst du auch so lange, um erwachsen zu werden?

Ein Magazin in Amerika geht in einem Artikel der Frage nach, warum wir uns beim Erwachsenwerden soviel Zeit nehmen. Tja - warum eigentlich?
yvonne-gamringer
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Illustration: Julia Schubert

Leider habe ich die Titelgeschichte des Magazins der New York Times eben erst gesehen und noch nicht komplett durchgelesen. Aber ich bin trotzdem so frech und mache mir die Titelfrage für den montäglichen Tagesticker zu eigen, weil es ja vielleicht nicht nur in den USA interessant ist, sie zu stellen: Hast du auch den Eindruck, dass wir heute viel länger brauchen um erwachsen zu werden als früher? Unter anderem geht es in dem Text darum, dass viele nach ihrem Studienabschluss wieder zu Hause einziehen. Die großen Dinge des Lebens wie Heirat und Kinderkriegen scheinen immer später zu passieren. Hier ein Auszug aus dem Text: We’re in the thick of what one sociologist calls “the changing timetable for adulthood.” Sociologists traditionally define the “transition to adulthood” as marked by five milestones: completing school, leaving home, becoming financially independent, marrying and having a child. In 1960, 77 percent of women and 65 percent of men had, by the time they reached 30, passed all five milestones. Among 30-year-olds in 2000, according to data from the United States Census Bureau, fewer than half of the women and one-third of the men had done so. A Canadian study reported that a typical 30-year-old in 2001 had completed the same number of milestones as a 25-year-old in the early ’70s. Was denkst du zu dem Thema? Brauchen wir zu lange, um erwachsen zu werden? Brauchst du sehr lange, im Vergleich zu deinen Eltern? Wenn ja: Warum?

Text: yvonne-gamringer - Foto: Screenshot www.nyt.com

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