Der "Ich-bin-jung-und-brauche-das-Geld-Ticker"

Wieder mal Ebbe auf dem Konto? Und keine Lust, konventionell arbeiten zu gehen? Zwei Studenten haben's ausprobiert - nur mit guten Ideen wollten sie eine Million Euro verdienen. Was würde dir da einfallen?
charlotte-haunhorst

Die Situation ist wohl jeden Studenten bekannt: Man wirft einen Blick ins Portemonnaie und findet darin nichts, außer Luft und Fusseln. Die Meisten würden in solchen Situationen mit weinerlicher Stimme Papi anrufen, oder eine Zusatzrunde kellnern gehen. Kreativer ging es da bei Yvonne Feller und Florian Flechsig zu: Mit einem lausigen 400 Euro-Job würden sie sich nicht zufrieden geben. Vom Studenten zum Millionär und das innerhalb eines halben Jahres, das war die Parole. Angesetzt war das Ganze als Wettstreit: wer würde zuerst die Million auf seinem Konto verbuchen?

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Illustration: Julia Schubert

Ein Raubüberfall bietet zwar schnelles Geld, kann aber auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Habt ihr bessere Ideen? Wer sich nun also schon immer dafür interessiert hat, wie man innerhalb von kürzester Zeit mit möglichst wenig Aufwand reich wird, der kann das ab dem 1. Januar in ihrem Buch Wir sind jung und brauchen das Geld nachlesen.  Die Ideen reichten dabei von Sportwette, über das Eintüten von Berliner Luft (sprich: Gestank) bis hin zu Fotosessions mit Berlin-Touristen im Eisbärenkostüm. Dokumentiert wurden die teilweise absurden Einfälle auch auf einem Weblog. Dank medialer Aufmerksamkeiten hätten die beiden es sogar fast zu Günther Jauch geschafft. machten dann aber doch einen Rückzieher. Daran könnte es vielleicht liegen, dass Yvonne am Ende nur 1836 Euro auf dem Millionenkonto hatte, Florian stand ihr um 1000 Euro nach. Ihre Ideen zum schnellen unkomplizierten Reichtum scheinen also nicht die Allerbesten gewesen zu sein. Habt ihr vielleicht Bessere? Was wäret ihr bereit zu tun, um schnell an viel Geld zu kommen?

Text: charlotte-haunhorst - Foto: dpa

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