Der Schuldenticker: Wie viel Geld würdest du verleihen?

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Ein Freund von mir hat seiner inzwischen Ex-Freundin vor einem Jahr 2000 Euro geliehen. Warum sie das Geld so dringend brauchte, weiß er selbst nicht mehr so genau. Auf jeden Fall war es keine dramatische Geschichte: Sie sprach von Mietschulden, überzogener Kreditkarte und davon, dass er das Geld in spätestens drei Monaten wieder haben würde. Hat er natürlich nicht und mit dieser Person ist er auch nicht mehr zusammen. Mittlerweile ärgert er sich ziemlich: Er ist Student und 2000 Euro sind für ihn eine Menge Geld. Es war so eine Art Rücklage für Notfälle. Natürlich, denkt er sich jetzt, hätte er soviel Geld nie verleihen sollen und wenn – dann zumindest einen Vertrag schließen sollen. Nur hinterher ist man immer schlauer. Wer von einer Person, die ihm nahesteht, um Geld gebeten wird, der denkt meist als letztes daran, einen Vertrag aufzusetzen und am Ende sogar noch Zinsen zu verlangen. Wer es trotzdem tut, gilt schnell als kleinlich, geizig und misstrauisch. Wie löst du dieses Dilemma? Wie viel Geld würdest du an Freunde verleihen? Hast du schon mal schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Text: philipp-mattheis - Foto: dpa

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