Der selbstreflexive Ticker: Sind Netzwerker faule Stücke?

Eine Studie der Ohio State Universität ergab, dass Studenten, die soziale Netzwerke (wie dieses hier) nutzen, im Schnitt weniger Zeit mit Lernen verbringen und demenstprechend schlechtere Zensuren haben. Kann das stimmen?
christina-waechter
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Illustration: Julia Schubert

Die etwas erschreckenden Ergebnisse der Studie im Schnelldurchlauf: * Die Social Networking-Nutzer waren im Schnitt eine halbe Note schlechter als die Abstinenzler. *Außerdem verbrachten sie nur fünf Wochenstunden damit, für die Uni zu lernen, wohingegen die ohne Account elf bis 15 Stunden pro Woche lernten. *Und auch in der Vorlesung waren viele von ihnen damit beschäftigt, auf ihrer Netzwerk-Seite herumzusurfen. *Eine weitere Studie, die schon im Februar herauskam, hat ergeben, dass Leute, die sich viel in sozialen Netzwerken bewegen, sich kaum länger auf etwas konzentrieren können. Im Übrigen sahen die befragten Studenten keinen Zusammenhang zwischen ihrer Leistung im Studium und ihren Accounts bei facebook und anderen Social Communities. Wie geht es denn dir so? Hat sich deine Gehirnkapazität seit deiner Anmeldung bei den diversen Websites halbiert? Oder bist du gar besser geworden? Und was bedeutet diese Studie für dich?

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