Der Ticker zum Casting-Horror

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In diesen Wochen beginnt an den Universitäten das Sommersemester. Vor allem für Erstsemester bedeutet das häufig automatisch auch: Eine neue Unterkunft muss her. Die meisten zieht es erstmal in eine Wohngemeinschaft und viele müssen dann erkennen: Sogar die Statistik-Klausur, die am Ende der Vorlesungszeit droht, kann nur ein Witz werden im Vergleich zu dem Drama Zimmersuche. Denn in den klassischen Studentenstädten, aber auch in München, Berlin oder Hamburg hat man als Suchender sogar bei einem überteuerten Sechs-Quadratmeter-Zimmer mit Blick auf die Mülltonne trotzdem Dutzende Mitbewerber. Ist ein günstiges Altbau-Zimmer mit Deckenstuck inseriert, bewerben sich manchmal auch Hunderte.

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Illustration: Julia Schubert

Lasst mich meinen Namen auf euer Klingelschild schreiben! Ich spüle auch weltrekordverdächtig schnell!

Student oder nicht, wer schon einmal ein WG-Zimmer gesucht hat, der weiß, wie mühsam und frustrierend es werden kann - oder er hat zumindest schon Horror-Geschichten gehört vom "Probe-Putzen" beim Kennenlernen mit den WG-Bewohnern oder von Castings, die über mehrere Runden verliefen, bei dem die besten Bewerber zum "Recall" eingeladen wurden.

Hast du selbst schon solche Erfahrungen gemacht? Oder verlief deine Zimmersuche immer entspannt? Könntest du dir überhaupt vorstellen, bei Menschen einzuziehen, die potentielle Mitbewohner testweise Teller spülen lassen oder beim Kennenlernen eine Checkliste durchgehen? Und nach welchen Kriterien würdest du umgekehrt einen neuen Mitbewohner auswählen, wenn sich die Bewerber stapeln?
 




Text: juliane-frisse - Foto: Ben. / photocase.com

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