Eine Nachricht, ein Schock

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Knock, Knock. Kommt eine SMS oder Mail mit den Worten "Wir müsen reden", bedeutet das nichts Gutes.

"Setz dich." Ich sehe in die Augen meiner Eltern und weiß: Es wird ernst. Hunderte Gefühle und Gedanken rattern durch mein Gehirn. Mir ist sofort klar, worum es geht: Zigaretten. Ich denke an meinen ersten Zug, an die erste Zigarettenschachtel. Die Finger waren noch ein wenig verkrampft, der Rauch in der Lunge kratzte.

Aber: Irgendwie fühlt sich das gut an, sich zwischen 16-Jährigen sich in die Raucherecke der Schule zu schleichen. Bis ich eben irgendwann die Haustür nach der Schule aufschließe, vorher noch schnell einen Kaugummi in den Mund stopfend, die Eltern sollen ja nichts riechen. Dann der Blick ins Wohnzimmer. Mama und Papa sitzen erwartungsvoll auf dem Sofa. Und sie sagen nur diese zwei Wörter. "Setz dich".

Gibt es Sätze und Fragen, die dir den Angstschweiß auf die Stirn treiben? Ich habe auf Twitter gelesen, 99 Prozent der Menschen hätten Angst, wenn sie eine SMS mit den Worten bekommen: "Kann ich dich mal etwas fragen?" Der Klassiker unter den Angstsätzen ist allerdings: "Wir müssen reden". Gefürchtete Worte für jeden Verliebten, die das Ende seiner Beziehung heraufbeschwören könnten.

Welche Redewendungen sind auf deiner "Top-da-kann-nichts-Gutes-bei-herumkommen-Liste"? Welche Sätze willst du nicht hören? Das schnaufende "Wie war ich?" nach dem Sex oder das klassische Klischee "Schatz, findest du mich zu dick?" deiner Freundin vor dem Spiegel? 


Text: katharina-elsner - Foto: complize / photocase.com

  • teilen
  • schließen