Geburtstagsparty mit Kim Jong-Il und Jimi Hendrix

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert



Hasheem Thabeet, Luc Bourdon, Willy Aubameyang – nie von denen gehört? Ich bisher auch nicht. Dank Wikipedia weiß ich aber jetzt: Diese drei Sportler haben wie ich am 16. Februar vor 25 Jahren das Licht der Welt erblickt. Nur ein paar hundert Kilometer und vielleicht ein paar Stunden trennten unsere kreißenden Mütter voneinander.

Wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre, dann hätte ich mir vielleicht eine etwas illusterere Geburtstagsgesellschaft gewünscht. Ein paar Einladungen würde ich an die älteren Jahrgänge rausschicken. Das gäbe ein gesellschaftliches Großereignis aus sportlichen (John McEnroe 1959, Grit Breuer 1972), musikalischen (Ice-T 1958, Armand van Helden 1970) und äußerst geschäftstüchtigen Persönlichkeiten (Rudolph Karstadt 1856, Richard McDonald 1909). Warum ausgrechnet Kim Jong-Il seinen Geburtstag mit uns teilen darf, bleibt ein Rätsel.

Trotzdem muss ich gestehen, ich bin ein bisschen neidisch auf die Kollegen. Chris Helten kann sich zum Beispiel mit Fußballschönling Cristiano Ronaldo oder Quentin Lichtblau mit Rocklegende Jimi Hendrix brüsten.

Hast du auch schon mal nachgeforscht, wer mit dir Geburtstag feiert? Und glaubst du, dass deshalb zwischen euch eine tiefere Verbindung besteht, eine Seelenverwandtschaft unter denselben Sternen? Und welchem Menschen würdest du am liebsten verbieten, mit dir Geburtstag zu haben?

Text: kristina-machalke - Foto: .marqs / photocase.com

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