Geht’s auch ohne? Der Fernseh-Ticker

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Drei Stunden und 20 Minuten täglich glotzt der Durchschnittsdeutsche in die Röhre. Über drei Stunden ist eine ganze Menge. Schließlich heißt das ja, dass es eine ganze Menge Leute geben muss, die noch viel länger fernsehen: vier, fünf oder acht Stunden am Tag. Nur 1,5 Millionen Menschen gehören zu einer Minderheit, die keinen Fernseher besitzt. Die verzichten freiwillig – ein Fernseher darf nicht einmal von einem Gerichtsvollzieher gepfändet werden. Angeblich lebt diese Minderheit sogar ziemlich gut ohne DSDS, Germany’s Next Top Model, Sex and the City und Harald Schmidt. Diese Minderheit behauptet auch oft, dass im Fernsehen nur Blödsinn laufe und dass man ohne ein TV-Gerät irgendwie freier, weil aktiver sei: Man lese dann mehr Bücher, gehe öfter mal spazieren oder treffe Freunde. Schließlich hat man ja auch – statistisch – drei Stunden mehr am Tag. Kann man ohne Fernseher gut und vielleicht sogar besser leben? Hast Du keinen Fernseher? Und warum nicht?

Text: philipp-mattheis - Foto: dpa

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