Gespielter Tod

Charly Harper ereilt in Two and a Half Men dasselbe Schicksal wie viele seiner Schauspielkollegen: er stirbt. Serientode sind tragisch oder?
verena-kuhlmann
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Illustration: Julia Schubert


Charly Harper ist tot. Die neue Staffel von „Two and a Half Men“ startet im  September mit seiner Beerdigung. Tausende Verflossene trauern in der ersten Folge um den Aufschneider und für viele Fans steht fest: das ist das Ende der gesamten Serie. Daran kann auch Nachfolger Ashton Kutcher nichts ändern, der der neue Held der Serie werden soll.  

Immer wieder sterben in den Daily-Soaps, Krankenhausserien und was es noch so alles gibt irgendwelche Personen - mal wichtige, mal weniger wichtige. Manchmal merkt man gar nichts davon aber es gibt auch Serien, die kommen ohne eine bestimmte Figur einfach nicht aus. Fans wenden sich ab und suchen sich ein neues TV-Highlight. 

Ob bei „O.C. California“, in „Grey’s Anatomy“ oder beim guten alten „GZSZ“ – diejenigen Schauspieler, die aussteigen wollen, sterben in der Story und neue Figuren rücken nach. Im Internet finden sich zahlreiche Listen der tragischsten Serientode. Einige Darsteller scheinen manchen Fans richtig ans Herz zu wachsen und fast eine Art Freund darzustellen.  

Welchen Serientod fandet ihr besonders traurig? Gibt es Serien, die eurer Meinung nach ohne eine bestimmte Figur keinen Sinn mehr machen würde? Oder ist es euch vielleicht herzlich egal, wer stirbt, hauptsache, die Serie bleibt?

Text: verena-kuhlmann - Foto: NevvMetamorpha / photocase.com

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