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Held oder was?

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Er wird gefeiert wie ein Superstar und ist einer Umfrage zufolge für mehr Deutsche Vorbild als der Papst. Schon bei seiner Ankunft in Hamburg wurde der Dalai Lama von Tausenden empfangen.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Der 72-jährige Tenzin Gyatso, bekannt als die 14. Reinkarnation des Dalai Lama; Foto: AP Seine Vorträge im Tennisstadion am Rothenbaum zu den Themen "Frieden lernen" und "Mitgefühl in der globalisierten Welt" hörten insgesamt 30 000 Menschen. Alle Veranstaltungen waren ausverkauft. Sogar Judith Holofernes, die Sängerin von "Wir sind Helden", diskutierte am Sonntag mit dem Dalai Lama. Immer wieder geht es dabei um die Botschaft: Seid glücklich. Seid tolerant. Helft einander. "Dadurch, dass wir unsere innere Einstellung ändern, lösen wir viele Probleme dieser Welt." Ist es wirklich so einfach? Beziehungsweise, sind das nicht manchmal Allerweltsfloskeln? Zum Beispiel, wenn er sagt: „Wir müssen mehr darauf achten, die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern“, denn die Kluft sei der Ursprung für viele gesellschaftliche Probleme. Oder hat der Dalai Lama und Friedensnobelpreiströger recht, wenn er sagt, eines seiner Hauptziele sei es, menschliche Werte zu verbreiten? Ist der Dalai Lama für dich ein Held?

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