Ist Ostern jetzt wie Weihnachten?

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Im Kindergarten war alles noch ganz einfach: die Erzieher erinnerten einen immer frühzeitig an alle wichtigen Feste. Aber nicht nur das, sie übernahmen auch die Aufgabe, sich Gedanken über die Geschenke zu machen. Egal ob Geburtstage, Weihnachten oder Ostern: sie wussten immer, worüber sich die Eltern freuen würden und halfen einem beim Basteln. Heraus kamen rote Herzen aus Pappe mit der Aufschrift „Frohe Ostern“, unförmige, gehäkelte Topflappen oder einfach ein gemaltes Bild mit einer grünen Wiese, einem Haus dahinter und einem strahlend blauem Himmel. Mama und Papa haben sich nie beschwert.  

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Illustration: Julia Schubert



Heute sieht das Ganze ein bisschen anders aus. Die Körbe mit bunten Eiern gibt es ab einem gewissen Alter nicht mehr und die Eltern erfreuen sich auch nicht mehr an roten Herzen. Bleibt also die Frage, ob man sich zu Ostern überhaupt noch etwas schenken sollte. Reicht es nicht schon, dass die Geschäfte an Weihnachten komplett überfüllt sind und man vor lauter Menschenmassen gar keine Lust hat, etwas zu kaufen?

Fern ab von Konsum und Kirchengängen hat Ostern aber auch noch eine andere Bedeutung. Mit dem Fest beginnt der Frühling und meistens auch das schöne Wetter. Die Häuser werden geschmückt und alles wirkt harmonisch. Es ist schön, seine Familie zu sehen, mit ihnen etwas zu unternehmen und einen leckeren Osterzopf zu essen, auch ohne Geschenke.

Wie sieht es bei dir aus? Verschenkst du an Ostern überhaupt noch etwas an deine Verwandten oder Freunde? Und wenn nein, warum nicht?


Text: feline-gerstenberg - Foto: xenia23 / photocase.com

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