Lebensweisheiten zum Weitersagen

Steve Jobs ist tot. 2005 sprach er zu Studenten der Stanford University und sagte einen Satz, der ab heute eine besondere Bedeutung hat. Wir fragen deshalb im Sonderticker: Welchen Satz würdest du der Welt gerne noch sagen?
steffi-hentschke

Vergangene Nacht ist Apple-Mitbegründer Steve Jobs verstorben. Die Netzgemeinde trauert, bei Facebook häufen sich Beileidsbekundungen und immer wieder wird ein Link geteilt: Die Rede Jobs vor Studenten der Stanford University 2005.

http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc&feature=player_embedded

Damals hatte Jobs noch die Hoffnung, sein Krebs sei besiegt. Trotzdem hatte er bereits eine Erkenntnis gewonnen, die er mit den Studenten teilte, indem er ihnen eine Geschichte über Leben und Tod erzählte: „Eure Zeit ist begrenzt, lebt nicht das Leben eines anderen“, sagte er. Er riet den Studenten, den Mut zu haben, ihrem Herzen zu folgen, und schloss mit dem Satz, der heute wohl der meist-zitierte überhaupt ist:
„Bleibt hungrig. Bleibt tollkühn.“

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Illustration: Julia Schubert



Jobs sagte bei seiner legendären Rede noch viele andere kluge Dinge, - Lebensweisheiten zum Weitersagen. Jeder müsse ergründen, welche Arbeit einen zufrieden stellt. „Ihr müsst herausfinden, was ihr liebt.“ Ziemlich beruhigend, solche Worte von jemanden zu hören, der mit dieser Philosophie offensichtlich beruflich Erfolg hatte. Und ziemlich nützliche Sätze, die man auch mal den Eltern präsentieren könnte, sollten die mit der Frage nerven, wann denn endlich das Studium beendet sei. Vor allem aber bleibt von dieser Rede sein kurzer Spruch über den Hunger und die Tollkühnheit in Erinnerung. Auch, weil diese vier Worte vollkommen ausreichend erscheinen, Jobs und sein Lebenswerk zu verstehen.

Deshalb heute die Frage: Hast auch du einen Satz, den du der Welt gerne weitergeben würdest? Eine prägnante Aussage, mit der man dich immer in Verbindung bringen sollte?

Text: steffi-hentschke - Foto: afp

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