Meine fünf Minuten Ruhm

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Als ich noch jung und doof war, gehörte es mit zu meinen festen Zielen für die Zeit nach der Pubertät, sehr berühmt zu werden. Ich wollte gerne als Starschnitt in der Bravo erscheinen. Ich wollte Stadien füllen und sehr reich sein. Ich wollte einen eigenen Backstage-Raum haben und darin bei jedem Auftritt frische Schnittblumen und ausschließlich braune M&Ms. Nichts davon hat sich erfüllt und ich kann nicht sagen, dass ich sehr traurig darüber bin. Trotzdem gibt es in einer meiner Kopfschubladen einen festen Plan für die unwahrscheinliche Situation, dass ich mal berühmt werden sollte. (Er beinhaltet unter anderem: Friseur kaufen, nett sein, immer Geld spenden, verdientes Geld teilweise anlegen, teilweise vergeuden, immer mit der Zeit gehen, künstlerisch auch mal was wagen). Hattest du früher auch wilde Berühmtheits-Fantasien? Oder arbeitest du immer noch daran, international bekannt zu werden? Oder warst du schon immer ein realistisch denkender Mensch, der sich in seiner Anonymität ganz behaglich fühlt?

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